Die Messe Frankfurt startet zur Automechanika eine Offensive gegen Produkt- und Markenpiraterie. Mit einem Maßnahmenkatalog sollen Aussteller informiert werden, wie sie sich gegen Produktpiraterie schützen können, teilte die Messe Frankfurt mit. Produktnachahmungen würden rund acht Prozent des Welthandels ausmachen. Weiter hieß es, dass die Zahl der gefälschten Artikel von 3.461 im Jahr 2003 auf 8.564 Fälle im Jahr 2004 gestiegen sei. Im Kfz-Bereich lagen die Umsatzeinbußen durch Produktpiraterie 1997 bereits bei zwölf Mrd. US-Dollar. Das Europäische Amt für Marken- und Musterschutz, das deutsche Patent- und Markenamt, der Aktionskreis der Deutschen Wirtschaft gegen Produktpiraterie und der Zoll unterstützen die Kampagne. Die Partnerorganisationen stehen währen der Automechanika an einem eigenen Stand Rede und Antwort. Außerdem werde ein anwaltlicher Notdienst eingerichtet und die Aussteller dürften während der Aufbautage in Begleitung ihres Anwalts andere Stände besuchen, um möglichen Verdachtsfällen bereits im Vorfeld nachzugehen. In der von der Messe herausgegebenen Broschüre "Schutz vor Markenpiraterie" sind alle Möglichkeiten aufgeführt, wie man sich gegen Produktpiraten zur Wehr setzen kann. (ab)
Offensive gegen Produktpiraterie startet zur Automechanika
Messe Frankfurt entwickelt Maßnahmenkatalog zum Schutz gegen Fälscher