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- Der neue Super-Stahl soll in ein bis zwei Jahren zum Einsatz kommen.
Max-Planck-Institut forscht an Stahl-Karosserien
Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Eisenforschung in Düsseldorf forschen an Karosserien aus Stahl, die das Autofahren sicherer machen sollen. Dabei ist es ihnen mit Hilfe moderner Computer gestützter Methoden gelungen, aus einer Mischung aus Mangan, Silizium, Aluminium und Eisen einen Stahl zu entwickeln, der sowohl dehnbar als auch fest ist. Er könne die Aufprallenergie in Verformung umwandeln und zugleich die Fahrgastzelle stabilisieren, teilte die Max-Planck-Gesellschaft mit.
Bei einem Aufprall aktiviert der TWIP-Stahl (Twinning Induced Plasticity) seine Dehnungsreserve und beginnt sich zu verformen. Jeder Punkt des Stahls dehnt sich dabei nur ein bestimmtes Stück. Dann verfestigt er sich wieder und leitet den Rest der Energie an das umgebende Material weiter. Dadurch breitet sich die Energie gleichmäßig über die ganze Fläche des Metalls aus. Die Last des Aufpralls verteilt sich. Die Forscher gehen davon aus, dass bereits in ein bis zwei Jahren die ersten neuartigen Stahlkarosserien in die Kotflügel und die Seitentüren von Autos eingebaut werden. (ab)
Copyright © 1999 - 2012 by AUTO SERVICE PRAXIS Online (Foto: Max Planck Forschung/MPI für Eisenforschung)
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