Markenbetriebe fürchten beim Servicebereich derzeit am stärksten die Konkurrenz von Freien Werkstätten. Dies ergab eine repräsentative Umfrage unseres Schwesterdienstes "AUTOHAUS Online" im Rahmen des monatlich erhobenen "Pulsschlags". Auf die Frage "Von welcher Seite sehen Sie die stärkste Konkurrenz auf die Markenwerkstatt zukommen?" antworteten 69 Prozent der Verantwortlichen in den Markenbetrieben mit "Freie Werkstatt". An zweiter Stelle folgt ATU mit 48 Prozent vor den Werkstattsystemen mit 44 Prozent. Kaum Respekt flößt den Befragten dagegen die Konkurrenz durch eine andere Markenwerkstatt (21 Prozent) bzw. durch eine Fachwerkstatt des eigenen Fabrikats (20 Prozent) ein. Auch das VW-Konzept "Stop+Go" (18 Prozent) und Dienstleistungen der Service-Großmärkte (acht Prozent) werden nicht als ernsthafte Konkurrenz betrachtet. Befragt nach Dienstleistungen, die zusätzlichen Umsatz generieren könnten, entfielen die meisten Antworten auf Autogasnachrüstung. Hier sehen 63 Prozent der Markenhändler großes Potenzial. Mehr als die Hälfte der Befragten glauben auch im Teile- und Zubehörverkauf, dem Reifenservice und bei der Servicefinanzierung an Mehreinnahmen. Ganz hinten landeten die Geschäftsfelder Autowäsche, Car-Hifi und Tuning. (ng)
Umfrage: Markenbetriebe fürchten Freie Werkstätten
69 Prozent der Verantwortlichen in den Markenbetrieben sehen die Freien Werkstätten in Zukunft als größte Konkurrenz für das eigene Unternehmen. Erst weit abgeschlagen folgen die ATU-Betriebe. Große Chancen zu Mehreinnahmen bietet für die Mehrheit die Autogasnachrüstung.