Der Nürnberger Autozulieferer Leoni sieht nach dem dritten Quartal das Ende der Talfahrt erreicht und hofft auf neues Wachstum im nächsten Jahr. Für dieses Jahr rechnet der Hersteller von Kabeln und Bordnetzsystemen unverändert mit einem Umsatzrückgang auf 2,1 bis 2,2 Millionen Euro, wie das MDax-Unternehmen am Dienstag bestätigte. Im nächsten Jahr sollen dann die Erlöse wieder um rund zehn Prozent zulegen. Schon ab einem Umsatz von 2,1 Millionen Euro im Gesamtjahr könne im zweiten Halbjahr ein leicht positives bereinigtes Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erreicht werden, hieß es. Im dritten Quartal drehte das EBIT nach zwei Verlustquartalen mit 5,5 Millionen Euro ins Plus (Vorjahr: 24 Millionen Euro). Analysten hatten im Schnitt erneut rote Zahlen befürchtet. Unterm Stich konnte Leoni ein Abrutschen in die Verlustzone nicht vermeiden. Der Fehlbetrag wurde für den Zeitraum von Juli bis September auf 3,9 Millionen Euro beziffert, so dass nach neun Monaten ein Minus von 92 Millionen Euro aufgelaufen ist. Der Umsatz ging im dritten Vierteljahr von 735 Millionen auf 531 Millionen Euro zurück. Bis zum Jahresende erwartet das Unternehmen weitere rund 28 Millionen Euro Belastungen aus dem Konzernumbau. (dpa)
Trendwende: Leoni sieht Ende der Talfahrt
Für dieses Jahr rechnet der Automobilzulieferer unverändert mit einem Umsatzrückgang auf 2,1 bis 2,2 Millionen Euro. Im nächsten Jahr sollen dann die Erlöse wieder um rund zehn Prozent zulegen.