Der Automobilzulieferer Johnson Control zeichnete für die Innenraumgestaltung des neuen Opel Astra mitverantwortlich. Wie das Unternehmen jetzt mitteilte, wurden für den Kompaktwagen das komplette Sitzsystem, die Instrumententafel und der Dachhimmel entwickelt. Auch die Tür- und Säulenverkleidungen und die Sonnenblenden wurden von dem US-amerikanischen Anbieter gefertigt, hieß es. Den Angaben zufolge prägt ein stilistisches Kennzeichen den Innenraum: die Instrumententafel mit Lichtkante. Dabei nimmt ein Knick im zentralen Bedienfeld unterhalb des Monitors die Lichtkante der Motorhaube auf und führt diese über die Instrumententafel durch den Innenraum fort. Großes Augenmerk legten die Entwickler dem Vernehmen nach auch auf die Narbung aller Kunststoffteile: Durch die neuartige Struktur mit kleinen unregelmäßigen Elementen sehe die Narbung im Astra überall identisch aus und biete eine "gegenüber dem Vorgänger deutlich bessere Haptik und Optik", so der Zulieferer. Zusätzlich sind die Kunststoffhebel zur Höhenverstellbarkeit der Sitze neu genarbt und intuitiver zu bedienen. Im Fond ist die Rücksitzbank mit einer so genannten 40-20-40-Prozent-Teilung ausgestattet. Zudem sollen die Sitze im Vergleich zum alten Modell sowohl über mehr Seitenhalt als auch über ein aktives Kopfstützensystem verfügen. Im Falle eines Crashs bewegen sich dabei die Kopfstützen nach vorn und verringern so die Distanz zwischen Kopf und Nacken. Damit soll sich die Gefahr eines Schleudertraumas deutlich verringern. (rp)
Johnson Controls realisiert Innenraum des Opel Astra
Zulieferer entwickelt u.a. komplettes Sitzsystem, Instrumententafel und Dachhimmel