Hella startet ab September eine Initiative, um die Lichtverhältnisse auf deutschen Straßen zu verbessern: Das Unternehmen möchte einerseits Autofahrer direkt ansprechen und zur Lichtüberprüfung auffordern, hieß es in einer Mitteilung. Zudem sieht Hella den Handel und die Werkstätten in der Pflicht. Auch aus eigenem Interesse: Schließlich eröffneten sich damit zusätzliche Umsatzpotenziale. Handlungsdruck besteht offenbar: Laut TÜV NORD wiesen 2008 mehr als 40 Prozent der geprüften Fahrzeuge Schwächen in der Beleuchtung auf, gegenüber 28 Prozent vor vier Jahren, so Hella. Die Mängel seien häufig auf falsch eingestellte Scheinwerfer und defekte Lichtsysteme zurückzuführen. Während in der Vergangenheit Schäden häufig selbst repariert wurden, komme die Eigenreparatur aufgrund des Einsatzes anspruchsvollerer Lichttechnik immer seltener in Frage. Die Fahrt in die Werkstätten würden viele Autofahrer in wirtschaftlich schwierigen Zeiten aber ebenfalls meiden, hieß es. Hella bietet ein maßgeschneidertes Paket bestehend aus Postern und Flyern an, um Autofahrern die Notwendigkeit des Licht-Checks vor Augen zu führen. Zudem stellt das Unternehmen relevante technische Informationen, Verkaufsargumente, Bestellnummern und Ausstattungsmerkmale der unterschiedlichen Produkte zur Verfügung. Die prägnanten Info-Blätter gebe es ebenso online als e-Paper auf der Hella-Homepage (www.hella.de), so der Lichtspezialist. (msh)
Hella : Hilfspaket für Werkstätten
Der Hersteller Hella möchte Servicebetriebe für Defekte an der Fahrzeugbeleuchtung sensibilisieren. Viele Fahrzeuge hätten Mängel in diesem Bereich. Diese Umsatzquelle sollten Werkstätten nutzen, raten die Lichtspezialisten aus Lippstadt und haben ein Servicepaket im Angebot.