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- Kennzahlen zur Liquiditäts- und Rentabilitätssituation sollte der Betriebsinhaber selbst errechnen können.
"Harte Faktoren" als Führungsaufgabe
Eine Vielzahl von Betriebsinhabern hat offenbar immer noch Probleme mit der professionellen Fortschreibung ihrer betriebswirtschaftlichen Auswertungen. Nach wie vor werden vor allem die daraus zu entwickelnden Kennzahlen zur Liquiditäts- und Rentabilitätssituation des Betriebes nahezu ausschließlich dem Steuerberater überlassen. Dabei kann es bei den zukünftig immer wichtiger werdenden Bankgesprächen über das betriebliche Rating vor allem bei diesen Kennzahlen, die auch als so genannte "harte Faktoren“ bezeichnet werden, wichtig sein, sich auch als Unternehmer in die Materie einzuarbeiten und damit entsprechende Kompetenz zu zeigen.
Je nach Bankinstitut wird mittlerweile erwartet, dass der Inhaber im Rahmen seiner betrieblichen Steuerung nicht nur in der Lage ist, seine aktuellen wirtschaftlichen Details zu kommentieren. Er sollte darüber hinaus ebenfalls erklären können, wie sich zumindest die wesentlichen Kennziffern seines Betriebes in der Vergangenheit entwickelt haben. Dies gilt im Übrigen auch für den Bereich der Privatentnahmen, hinter dem Banken fast schon regelmäßig ein entsprechendes Sparpotenzial seitens des Unternehmers sehen. (Michael Vetter)
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