Tatort Werkstatt: Fahndung nach Sparschwein

25.11.2008 18:46 Uhr
Bei Einbrüchen in Servicebetrieben in Hamm und Minden wurden ein Sparschwein bzw. zehn Autobatterien entwendet.
© Foto: Sven Karsten/ddp

In Minden und Hamm erbeuteten Diebe Autobatterien bzw. ein Sparschwein / Auto verliert nach nachlässiger Reparatur in Porta Westfalica Motoröl / In Dresden bringt ein im Testwagen verbautes Ortungssystem die Polizei auf die Fährte eines Probefahrtbetrügers

Die Schlamperei einer Autowerkstatt in Porta Westfalica führte vergangene Woche zu einem Feuerwehreinsatz. Nach einem in der Werkstatt durchgeführten Ölwechsel hatte sich während der Heimfahrt der Kundin der Dichtungsring des Ölfilters gelöst, was den Verlust circa eines Liters Öl zur Folge hatte, meldete die Polizei. Die Fahrerin bemerkte schließlich das Blinken der Ölkontrollleuchte und kehrte zur Werkstatt zurück. Der Schaden am Fahrzeug konnte unkompliziert behoben werden. Doch die Verschmutzung der Fahrbahn resultierte in einem Feuerwehreinsatz und musste von einer Spezialfirma fachmännisch beseitigt werden. Bei einem für die Diebe wenig lohnenswerten Einbruch in eine Mindener Kfz-Werkstatt erbeuteten bislang unbekannte Täter am vergangenen Wochenende zehn Autobatterien. In einem unbekannten Zeitpunkt zwischen Sonntag, 16 Uhr, und Montag, 8 Uhr, drangen sie in das Gebäude ein, nachdem sie eine verriegelte Werkstatttür aufbrachen. Hinweise nimmt die Polizei in Minden unter ihrer Rufnummer 0571 - 88660 entgegen. Noch geringer war die Ausbeute offenbar für Einbrecher, die innerhalb des gleichen Zeitraums in den Büroraum einer Kfz-Werkstatt im Hamm einstiegen. Die bislang unbekannten Täter verschafften sich durch das Einschlagen der Eingangstürscheibe Zugang und entwendeten ein Sparschwein mit Bargeld, hieß es in einer Polizeimeldung. Zeugen, die verdächtige Personen beobachtet haben oder sonst sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei Hamm unter der Tel.-Nr. 02381/916-0 in Verbindung zu setzen. Einem mutmaßlichen Probefahrtbetrüger ist das im Vorführwagen verbaute Ortungssystem zum Verhängnis geworden. Vergangenen Freitag vereinbarte Tobias Kaboth, der Geschäftsführer des Dresdener Saab-Händlers Mobilforum GmbH, mit einem Kunden die Probefahrt eines neuen Saab 9-3, meldete das Unternehmen am Montag. Als der vereinbarte Rückgabetermin um zweieinhalb Stunden überschritten war und der Kunde telefonisch nicht zu erreichen war, informierte man die Polizei. Der Vorführwagen wurde schließlich durch das installierte GPS-System der Marke "Yellow Fox" aufgespürt. (msh)

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