Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration) plant den flächendeckenden Einsatz des Elektronischen Stabilitäts-Programms (ESP). Einem am 14. September veröffentlichten Regelungsentwurf zufolge sollen stufenweise vom Modelljahr 2009 an bis zum Modelljahr 2012 alle Kraftfahrzeuge in den USA mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis zu 4,5 Tonnen mit dem aktiven Sicherheitssystem ausgerüstet werden. Das hat der Zulieferer und ESP-Erfinder Bosch mitgeteilt Die USA wären damit laut den Stuttgartern das erste Land, in dem der Einsatz eines aktiven Sicherheitssystems vorgeschrieben wird. 2005 war jedes vierte Neufahrzeug in den Vereinigten Staaten damit ausgestattet. In Europa waren es im selben Jahr bereits rund 40 Prozent aller Neuzulassungen, in Deutschland 72 Prozent. Die flächendeckende Einführung von ESP kann nach NHTSA-Berechnungen allein in den USA jährlich bis zu 10.000 Menschenleben retten und die Verletzung von bis zu 250.000 Personen verhindern. (ng)
ESP soll in den USA Pflicht werden
Verkehrssicherheitsbehörde: Sicherheitsfeature soll bis 2012 Standard bei Neuwagen werden