Haben Sie in den vergangenen Jahren mal die IHM besucht? Als diese Fachmesse noch auf dem hochbetagten Messegelände im Herzen Münchens stattfand, brauchten sich die Veranstalter keine Sorgen um ausbleibende Besucher machen. Der Besuch der Messe war für die ganze Familie Pflichtprogramm im März. Doch mit dem Umzug auf das durchgestylte, aber leider auch etwas sterile Messegelände in München-Riem ist alles anders geworden. Gerade der Kfz-Bereich hat sich in den neuen Hallen von Anfang an schwer getan. In den Anfangsjahren wanderte die Kfz-Halle von Jahr zu Jahr an einen neuen Standort, mal in Kombination mit dieser oder jener Parallelveranstaltung. So richtig kam das Kfz-Gewerbe nie auf dem neuen Messegelände an. Dazu kamen diverse Schikanen für die Aussteller, wie matschige Ausstellerparkplätze, eine wenig kooperationsbereite Messegesellschaft, missmutige Parkwächter und manches mehr. Für Aussteller und Besucher wurde die IHM immer teurer. Auch wenn die IHM Profi in diesem Jahr besser lief als erwartet, so war doch unverkennbar, dass es mehr weiße Flecken im Angebot gab als je zuvor. Jetzt hat mit Stahlgruber ausgerechnet einer der treuesten und engagiertesten Aussteller aus dem Kfz-Gewerbe das Handtuch geworfen. Für den Profi-Bereich der IHM ist dies ein herber Schlag, der eine ähnliche Sogwirkung haben könnte wie das Entfernen eines Stöpsels aus einer Badewanne. (Bernd Reich)
Zwischenruf: Eine Entscheidung mit Sogwirkung?
asp-Redakteur Bernd Reich kommentiert die Absage von Stahlgruber für die IHM 2010. Für den Profi-Bereich der Messe ist dies ein herber Schlag, der eine ähnliche Sogwirkung haben könnte wie das Entfernen eines Stöpsels aus einer Badewanne.
K. Nohr