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- Vermehrt im Visier organisierter Diebesbanden: Airbags werden ausgebaut und verkauft.
Dreister Diebstahl von Airbags
Ein Suzuki-Händler in Höhenkirchen-Siegertsbrunn (Raum München) wurde in der Nacht von Montag auf Dienstag Opfer einer Diebesbande. Nach Angaben der Polizei gelangten bislang unbekannte Täter auf das frei zugängliche Firmengelände und brachen insgesamt 27 abgestellte Fahrzeuge auf, hieß es in einer Polizeimeldung. Aus den Fahrzeugen der Modellreihen Swift, Splash, Vitara und Jimny entwendeten die Täter jeweils Fahrer- und Beifahrer-Airbags.
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 55, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Airbags sind verstärkt im Visier
Neben im Fahrzeug befindlichen Wertgegenstände wie Portemonnaie oder mobile Navigationsgeräte haben es Autoknacker bisher bevorzugt auf fest eingebaute Navis, Bordcomputer oder Autoradios abgesehen. Aktuell scheint der illegale Ausbau von Airbags zuzunehmen. Polizeiberichten zufolge waren Kriminelle jüngst in der Region Herford, Korbach, Babenhausen, Erzhausen, Lampertheim und Schwelm unterwegs. Geknackt wurden einzelne geparkte Fahrzeuge in Privatbesitz. Doch nicht selten werden auch gewerbliche Händlern bestohlen. Selbst vor Einbrüchen bei Herstellern und Importeuren schrecken die Täter nicht zurück: So geschehen bei Skoda Deutschland in Weiterstadt, als im August 2009 16 Neufahrzeuge aufgebrochen wurden (wir berichteten). (msh)
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