Anlage- und Investmentbetrüger hat es immer schon gegeben. Diese lassen sich immer etwas Neues einfallen. Derzeit versuchen sie eine Masche, mit der Inhabern von Klein- und Mittelbetrieben Geld entlockt werden soll: Dabei wollen sich die Kriminellen den bei vielen Betriebsinhabern bestehenden Zorn auf die Bankbranche und das nach wie vor sehr niedrige Zinsniveau ausnutzen. Sie preisen in dubiosen Offerten Renditen und Wertzuwächse "mit seriösen Partnern" an, die mit der Realität allerdings kaum etwas zu tun haben. Wenn es sich dabei je nach Angebot, um "besonders preiswerte" Aktien, um Eigentumswohnungen in "hervorragender Lage im europäischen Ausland" oder um Beteiligungen an Rohstoffen mit "exzellenten Gewinnerwartungen" handelt, sollten Investoren hellhörig werden. Betriebsinhaber, die sich von der Seriosität eines solchen Angebotes tatsächlich überzeugen wollen, können sich beispielweise an die Finanzaufsicht (www.bafin.de) wenden und sich dort nach der Qualifikation des jeweiligen Anbieters erkundigen. (Michael Vetter)
Finanztipp: Die Masche "Anlagebetrug"
Wenn Anbieter mit besonders günstigen Aktienpaketen, Immobilien oder Beteiligungen aufwarten, ist häufig Vorsicht geboten. Die Bafin gibt Hilfestellung.