Forschung: Deutsche Hersteller und Zulieferer starten Entwicklungskooperation

13.12.2007 12:11 Uhr
Forschungsministerin Annette Schavan blickt in Sachen Abgasreduzierung hoffnungsvoll in die Zukunft.
© Foto: ddp / Roland Magunia

Im Bereich Automobilelektronik sollen 600 Millionen Euro investiert werden

Die Firmen Audi, BMW, Daimler sowie Bosch, Continental, Elmos und Infineon kooperieren künftig bei der Entwicklung neuer Automobilelektronik-Systeme. Die Innovationsallianz stehe für weitere Akteure offen, hieß es in einer gemeinsam mit dem Bundesforschungsministerium veröffentlichten Mitteilung. Die zuständige Ministerin Annette Schavan sagte zu, dass die Entwicklungsvorhaben während der nächsten fünf Jahre mit 100 Mio. Euro gefördert würden. Die beteiligten Unternehmen wollen im Gegenzug 500 Mio. Euro in Deutschland investieren. Dabei solle eng mit hiesigen Universitäten und Forschungsinstituten zusammengearbeitet werden. Die angekündigte Forschungsaktivität soll vor allem Kraftstoffverbrauch und damit CO2-Emissionen mindern und so einen wichtigen Beitrag zu dem Ziel der Bundesregierung leisten, bis zum Jahr 2020 im Verkehrsbereich rund 34 Mio. Tonnen CO2 zusätzlich einzusparen. "Unser Ziel ist es, dass das umweltfreundlichste Auto der Welt in Deutschland entwickelt und weltweit vermarktet wird", sagte Schavan. Im Automobilbereich hat das Forschungsministerium gemeinsam mit der Industrie mehrere Innovationsallianzen angestoßen, die nach offiziellen Angaben insgesamt ein Volumen von rund 1,1 Milliarden Euro haben, u.a. zum Thema Energiespeicherung sowie zur Fahrzeugkommunikation und Stauvermeidung. Außerdem unterstützt das BMBF die Werkstoffforschung und die Entwicklung von Leichtbaukonzepten, die zu leichteren Fahrzeugen und weniger Kraftstoffverbrauch führen sollen. (ng)

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