Laut einer vom Wirtschaftsmagazin "Capital" in Auftrag gegebenen Studie der Fachhochschule Gelsenkirchen sind ausländische Pkw-Hersteller deutlich besser auf die Herausforderungen des Klimaschutzes eingestellt. Darin schneidet der französische Konzern Peugeot-Citroën am besten ab, gefolgt vom weltweiten Branchenprimus Toyota aus Japan. Beide würden den CO2-Ausstoß ihrer Wagen am effektivsten reduzieren. Bewertet wurden neben der aktuellen Kohlendioxid-Emission der Fahrzeug-Flotten auch Einspar-Potenziale durch kleine Modelle oder innovative Technik. Dabei landete BMW mit dem dritten Platz als einziger heimischer Autohersteller im Spitzenbereich. Die Untersuchung sieht bei den Münchnern ein höheres Einsparpotenzial als bei allen anderen Anbietern. VW und Mercedes kommen laut Studie lediglich auf Rang sieben und acht. Auch Ford und die General Motors-Tochter Opel wurden besser bewertet als die meisten deutschen Hersteller, weil sie bei Klein- und Kompaktfahrzeugen die Nase vorn hätten. Porsche habe die Flotte mit dem höchsten CO2-Ausstoß und belege daher nur den vorletzten Platz. Schlusslicht sei der US-Konzern Chrysler.
Klima-Studie: Deutsche Autobauer fahren hinterher
Ausländische Hersteller sind einer Studie zufolge deutlich besser auf die Herausforderungen des Klimaschutzes vorbereitet als heimische Anbieter. Öko-Primus ist demnach Peugeot-Citroën. Allein BMW hält die deutschen Fahnen hoch.