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- Coparts und die Select AG haben die Group Auto Union Deutschland gegründet.
Coparts und Select AG gründen Gemeinschaftsunternehmen
Die beiden Teilegroßhändler Coparts und Select AG kooperieren und haben zu diesem Zweck ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet, die Group Auto Union Deutschland GmbH. In einer Mitteilung vom Montag erklärten beide Unternehmen, man wolle künftig die "Stärken des Partners" nutzen, "um sich im hart umkämpften Markt der Werkstattsysteme zu behaupten und die Marktposition zu festigen."
Die beiden Werkstattsysteme Profiservicewerkstatt (Coparts, derzeit 800 Partner) und Auto Service Partner (Select AG, 500 Partner) bleiben bestehen, betonten die beiden neuen Kooperationspartner. Künftiger Schwerpunkt sei es, Systeminhalte, sowie Einkaufs- und Marktaktivitäten gemeinsam auszubauen und zu optimieren. "Aus der ersten Idee, Systemleistungen wie Werkstattersatzwagen und Mobilitätsgarantien zu bündeln, ist eine Netzwerk-Kooperation entstanden, die in Deutschland einmalig ist", erklärte Ulrich Wohlgemuth, Geschäftsführer der Essener Coparts. "Beide Gesellschaften passen sehr gut zusammen", ergänzte Stephan Westbrock, Vorstand der Select AG. "Wir haben ähnliche Systemschwerpunkte und Lieferantenstrukturen."
Die Select AG brachte es mit ihren 15 Gesellschaftern auf 300 Millionen Euro Umsatz im vergangenen Jahr. Die neun Coparts-Gesellschafter verzeichneten 2008 einen Umsatz von 900 Millionen Euro. Mit der neu gegründeten Group Auto Union Deutschland GmbH entsteht laut Mitteilung "eines der leistungsstärksten Werkstatt-Netzwerke Deutschlands". Sitz des neuen Unternehmens ist bei Coparts in Essen, erfuhr asp-Online auf Nachfrage. Select und Coparts halten aber gleiche Anteile; Wohlgemuth und Westbrock teilen sich die Geschäftsführung.
Coparts ist zudem Teil der Group Auto Union International (GAUI), eine 1990 gegründete Kooperation insbesondere europäischer Ersatzteilhändler. Bereits mehrfach hatten die Essener eine verstärkte europäische Ausrichtung ihres Geschäfts angekündigt, insbesondere im Hinblick auf die Zielgruppe Flottenkunden. Seit Anfang des Jahres ist der ehemalige Centro-Geschäftsführer Hans Eisner Präsident der GAUI (wir berichteten). (ng)
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