Das von den Autozulieferern Behr und Hella geplante Gemeinschaftsunternehmen hat den Segen der EU-Kommission erhalten. Wie Brüssel am vergangenen Freitag mitteilte, werde der Wettbewerb durch das Joint-Venture "nicht entscheidend" beeinträchtigt. Der gemeinsame Marktanteil von Behr und Hella sei nicht bedenklich, daher werde das Gemeinschaftsunternehmen nicht zu höheren Preisen führen. Beide Unternehmen hatten im Februar eine gemeinsame Bearbeitung des weltweiten freien Teilemarktes für Fahrzeugklimatisierung und Motorkühlung verkündet (wir berichteten). Dennoch glaubt die Kommission vor allem an eine Beeinflussung des deutschen Marktes. Dort werde es wahrscheinlich schon bald nach seinem Start zum Jahreswechsel zum Marktführer in seinem Geschäftsbereich werden. (ng)
Brüssel genehmigt Joint-Venture von Behr und Hella
EU-Kommission befürchtet keine "entscheidende" Marktdominanz