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Autositze bieten ungenügenden Schutz
Sechs von zehn Autositzen haben bei Heckaufprall-Crashtests mit mäßigen oder schlechten Ergebnissen abgeschnitten. Dies meldete der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Jeder dritte Sitz sei durchgefallen. Die schlechten Ergebnisse beschränkten sich keineswegs auf Modelle der unteren Preisklassen, hieß es weiter. Die Versicherer hatten sich in diesem Jahr erstmals weltweit auf einen gemeinsamen Teststandard für Autositze geeinigt. Ziel sei es, Verletzungen der Halswirbelsäule zu verhindern.
Insgesamt wurden 111 Sitze aktueller Fahrzeuge des europäischen Marktes aus dem Modelljahr 2005 geprüft, mit dem Ergebnis, dass es mit der Schutzwirkung für die Halswirbelsäule bei den meisten Vordersitzen nicht weit her ist. Über die Hälfte der untersuchten Sitze erhielt eine mäßige (28 Sitze oder 25 Prozent) oder eine schlechte Bewertung (39 Sitze oder 35 Prozent). 26 Sitze (23 Prozent) wurden insgesamt "akzeptabel" beurteilt und nur 18 (16 Prozent) erhielten das Prädikat "gut".
Unter den Sitzen, die gut oder akzeptabel abschneiden, befänden sich einige mit "aktiven" Kopfstützen, die sich schneller an den Hinterkopf bewegten und eine Überdehnung der Halswirbelsäule verhinderten. Aber auch konventionelle Sitzkonstruktionen können nach Angaben des GDV einen akzeptablen Schutz bieten, wie einige Kleinwagen beweisen. Eine Ergebnisübersicht finden Sie rechts in der Downloadbox. (san)
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