Automeister hat Konsequenzen aus dem mittelmäßigen Abschneiden im Test "Freie Autowerkstätten" von Stiftung Warentest im September 2003 gezogen. Wie die Werkstattkette jetzt mitteilte, habe jetzt eine interne Untersuchung bei allen Automeistern ein anderes Bild von der Service-Qualität der assoziierten Betriebe vermittelt: So lag das durchschnittliche Gesamtergebnis bei 83,3 Prozent. "Damit können wir uns sehen lassen", erklärte Thomas Petri, neuer Chef der Automeister-Systemzentrale. Der beste Betrieb brachte es im Test auf "satte" 99,5 Prozent. Den Angaben zufolge hatten als erste Reaktion auf das Resultat bei Stiftung Warentest in jedem Betrieb Qualitätssicherungsmaßnahmen stattgefunden. Anschließend nahmen Prüfingenieure der KÜS die Bereiche Terminvereinbarung, Gesamteindruck, Auftragsannahme, Werkstattleistung, Rechnungserstellung und Fahrzeugauslieferung mit unterschiedlicher Gewichtung unter die Lupe. Mindestens sechs vorher präparierte Mängel mussten die Partner im technischen Bereich finden. Wurden sie alle entdeckt und beseitigt, so waren bereits 47 Prozent des Gesamtergebnisses erreicht, so der Systemanbieter. (rp)
Automeister nimmt Partnerwerkstätten unter die Lupe
Gruppenchef Petri: "Wir haben Konsequenzen aus dem Abschneiden bei Stiftung Warentest gezogen" / Qualitätssicherungsmaßnahmen durchgeführt