Am Rande: Auch US-Pornoindustrie fordert Staatshilfe

08.01.2009 01:12 Uhr
Wird auch Playboy-Chef Hugh Hefner noch um Staatshilfe bitten?
© Foto: ddp / Johannes Simon

Nicht nur die Autohersteller, auch die Pornoindustrie sei von der Wirtschaftskrise betroffen, jammert "Hustler"-Herausgeber Larry Flint und fordert fünf Milliarden Dollar. Dies sei der einzige Weg, den "sexuellen Appetit Amerikas" wieder aufzufrischen.

Nach den Autobauern will nun auch die US-Pornoindustrie angesichts der Wirtschaftskrise Hilfe vom Staat. Dem Sender CNN zufolge will u.a. Larry Flynt, Herausgeber des "Hustler"-Magazins, den Kongress um eine Finanzspitze von fünf Milliarden Dollar (etwa 3,7 Milliarden Dollar) für die Branche bitten. Alle möglichen Unternehmen ersuchten um Geld, zitierte CNN am Mittwoch einen Sprecher Flynts. Tatsache sei, dass die Pornoindustrie genauso von der Wirtschaftskrise betroffen sei wie alle anderen. Flynt räumte zugleich ein, dass seine Branche nicht finanziell gefährdet sei - es gehe vielmehr um das "Bedürfnis einer Nation". Die Menschen seien zu depressiv, um sexuell aktiv zu sein, erläuterte Flynt. "Es ist Zeit für den Kongress, den sexuellen Appetit Amerikas wieder aufzufrischen. Der einzige Weg dahin ist die Unterstützung der Pornoindustrie - und zwar rasch." (dpa)

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KOMMENTARE

Günter strauf

08.01.2009 - 18:59 Uhr

Hugh Hefner scheint wohl langsam an Gehirnerweichung zu leiden. Oder seine Phantasie spielt ihm einen Streich.


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