Der ADAC hat seinen Mitgliedern die Fahrzeugaufbereitung mithilfe der "Smart Repair"-Reparaturmethode mit Einschränkungen empfohlen. Damit könne der Verkaufserlös eines Fahrzeugs auf dem Gebrauchtwagenmarkt gesteigert werden. So habe sich der von Gutachtern ermittelte Restwert eines Opel Astra nach den Ausbesserungen um rund 900 Euro erhöht. Da die Kosten dafür nur 600 Euro betrugen, habe sich der Aufwand also gelohnt, so das Fazit des Automobilclubs. Allerdings eignen sich nach Ansicht der ADAC-Techniker nicht alle Macken gleich gut, um sie nach der Smart-Repair-Methode beseitigen zu lassen. Zwar seien kleinere Dellen und Lackschäden sowie der mangelhafte Pflegezustand durch die Intensivreinigung und die kostengünstige Reparatur-Methoden hervorragend beseitigt worden. Bei der Reparatur von Löchern im Sitzpolster, Armaturenbrett und in der Windschutzscheibe wurden im speziellen Fall laut ADAC aber nur unbefriedigende Ergebnisse erzielt. Der Club empfiehlt Verbrauchern ihr Fahrzeug nur in die Hände von Mitgliedern des Bundesverbandes für Fahrzeugaufbereitung oder von den bundesweit vertretenen Smart-Repair-Ketten zu geben. (ng)
ADAC zu Smart-Repair: Außen hui, innen pfui
Club konstatiert dennoch Wertsteigerung eines aufbereiteten Testfahrzeugs