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- Der ADAC übt Kritik an der Erstausrüsterqualität von Mercedes-Reifen.
ADAC kritisiert Mercedes-Reifen
Bei der Reifen-Erstausrüstung von Autos wird offenbar an der Sicherheit gespart, zumindest bei der Mercedes C-Klasse. Zu diesem Ergebnis kommt der ADAC bei seinem aktuellen Sommerreifentest. Neben 33 Reifen vom Händler wurden exemplarisch zwei Mercedes-Reifen der C-Klasse mitgetestet, die in ihrem Nässe-Verhalten so schlecht abschnitten, dass sie nur mit "bedingt empfehlenswert" beziehungsweise "nicht empfehlenswert" bewertet wurden.
Beide Reifen erhielten in der aktuellen Version für den Reifenhandel deutlich bessere Noten, der Bridgestone Potenza RE050 A wurde in seiner Gruppe (225/45 R 17 W/Y) zusammen mit dem Pirelli Pzero Nero sogar Testsieger. Bei Mercedes lege man offensichtlich mehr Wert auf Komfort und Wirtschaftlichkeit, als auf sicheren Grip bei Nässe, kritisierte der ADAC. Bei den Reifen der Dimension 185/60 R 14 H siegten der Bridgestone Turanza und der Pirelli P6.
"Das Ergebnis erscheint auf den ersten Blick durchaus erfreulich, betrachtet man das starke Mittelfeld", hieß es in der ADAC-Mitteilung. Immerhin zehn Reifen erhielten die Note "empfehlenswert". Wermutstropfen sei die geringe Anzahl von Spitzenreifen. Verlierer im Test ist der BF Goodrich Profiler 2. Trotz bester Verschleißnote führten die schlechten Nässe-Werte zu einem "nicht empfehlenswert". Sieben weitere Reifen mussten sich wegen Schwächen in einzelnen Testbereichen mit einem "bedingt empfehlenswert" zufrieden geben.
Die kompletten Testergebnisse finden Sie rechts in der Downloadbox, Ergebnisse früherer ADAC-Untersuchungen in der Box "Zum Thema". (ng)
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