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¬ Automarkt im September

- Die vielen prämienbedingten Fahrzeugbestellungen wirken nach: Auch der September lag deutlich über Vorjahresniveau.
Abwrackprämie wirkt nach
Die Zahl der Pkw-Neuzulassungen hat dank der Abwrackprämie in diesem Jahr schon nach neun Monaten fast das Niveau des gesamten Vorjahres erreicht. Wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Montag in Flensburg mitteilte, kamen zwischen Januar und September 2,99 Millionen fabrikneue Autos in den Verkehr. Die Steigerung betrage im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 26,1 Prozent. Im Septemberwurden 316.166 fabrikneue Pkw zugelassen. Das Plus zum Vorjahresmonat beträgt 21 Prozent.
Die staatliche Abwrackprämie hat in Deutschland vor allem Ford, VW und Opel geholfen. Mit Zuwächsen zwischen 32 und 39 Prozent bei den Neuzulassungen konnten die drei einheimischen Hersteller in den ersten neun Monaten dieses Jahres ihren Absatz überdurchschnittlich steigern, teilte das KBA weiter mit. Mercedes (minus 17 Prozent), Porsche (minus 10 Prozent) und BMW/Mini (minus 9 Prozent) erlitten Absatzverluste in Deutschland. Auch Audi lag mit 4,3 Prozent im Minus.
Noch stärker als die drei deutschen Autokonzerne profitierten einige ausländische Hersteller von dem Staatsgeschenk. Am eindrucksvollsten sieht die Absatzsteigerung der Marke Lada mit 140 Prozent aus, bei einem allerdings niedrigem Niveau von nur 4.000 Einheiten. Aber auch größere Hersteller wie Hyundai (plus 118 Prozent), Fiat (plus 97 Prozent) und Suzuki (plus 62 Prozent) konnten sich große Stücke aus dem Kuchen sichern. Größter ausländischer Anbieter auf dem deutschen Markt ist Renault/Dacia mit einer Steigerung von 52 Prozent und einem Marktanteil von 5,8 Prozent.
Die Zulassungen von gebrauchten Pkw sanken nach Abschluss des dritten Quartals um 1,6 Prozent auf knapp 4,6 Millionen. Im September zählte das KBA 478.924 Halterwechsel. Das waren 5,9 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. (rp/ng/dpa)
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