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¬ TÜV Rheinland

- Erdgas-betriebene Motoren emittieren rund 25 Prozent weniger Kohlendioxid, Autogasantriebe bringen eine Ersparnis von 18 Prozent.
Abnahmen von Gasumrüstungen verdoppelt
Der TÜV Rheinland wird in diesem Jahr vermutlich doppelt so viele Einzelabgasnachweise für die Gasumrüstung von Kraftfahrzeugen erstellen. Während es 2007 rund 11.000 waren, so kamen in der Zeit von Januar bis Mai 2008 bereits 8.500 zusammen. "Wenn sich diese Entwicklung fortsetzt, werden wir bis Ende dieses Jahres nahezu doppelt so viele Bescheinigungen wie im letzten Jahr ausstellen", sagte Hans-Ulrich Sander, vom TÜV Rheinland.
Der TÜV Rheinland wirbt damit, in allen Servicestationen für die notwendige Sicherheit von Gasfahrzeugen zu sorgen: "Unsere Sachverständigen kontrollieren im Rahmen der Hauptuntersuchung alle zwei Jahre die Dichtigkeit der Gasanlagen – egal, ob diese mit Erd- oder Autogas betrieben werden", erklärt Sander.
Die Umrüstungen dürfen in Deutschland nur von den Handwerkskammern geschulte und zertifizierte Werkstätten vornehmen. Die Umrüstung von Kraftfahrzeugen erfolgt auf Flüssiggas (LPG - Liquified Petroleum Gas). Derzeit befahren laut TÜV Rheinland rund 230.000 Pkw und leichte Nutzfahrzeuge mit LPG-Antrieb die deutschen Straßen. Hinzu kommen knapp 43.000 Pkw mit Erdgasantrieb (CNG - Compressed Natural Gas). Bei der Verbrennung im Erdgasmotor entstünden rund 17 Prozent weniger Kohlendioxid (CO2) als bei einem vergleichbaren Otto-Aggregat. Bei LPG-Antrieben seien es bis zu zehn Prozent, so Sander. (msh)
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