Samstag, 20.07.2019
Verkehrsblatt IVW
01.03.2019

¬ Von Renault bis VW

Vorschau auf Genfer Auto-Salon, Teil 3

Renault Clio 2020

Die neue Generation des Renault Clio startet im Sommer.
© Foto: Renault

Von Holger Holzer/SP-X

Renault Clio, Peugeot 208 und Skoda Kamiq - kleine und günstige Autos zählen dieses Jahr zu den Stars des Genfer Salons. Doch es gibt auch wieder klassischen Luxus. Dritter und letzter Teil der Vorschau: von Renault bis VW.

Renault
Trotz seines relativ hohen Alters war der Renault Clio im vergangenen Jahr hinter dem VW Golf das meistverkaufte Auto Europas. Im Sommer kommt nun die neue Generation, äußerlich eher aufpoliert als wirklich verändert, unter dem Blech aber komplett neu. Das wirtschaftlich wichtigste Modell der Marke steht auf einer neuen Kleinwagenplattform, die künftig auch die Konzerngeschwister Nissan Juke und Dacia Sandero tragen wird und die bessere Platzverhältnisse ermöglichen soll. Außerdem ziehen ein modernes Infotainment-System und neue Motoren ein. Flankiert wird der Clio von seinem frisch geliftete, kleinen Bruder Twingo, der unter anderem mit einem neuen Einstiegsmotor aufwartet.

Seat
Wenn in der zweiten Jahreshälfte der achte VW Golf debütiert, folgen ihm in kurzen Abständen auch seine Konzernbrüder. Wie das neue Kompaktmodell von Seat aussieht, zeigen die Spanier in Genf in Form einer Studie.

Skoda
Mit dem Mini-SUV Kamiq schicken die Tschechen ihre Variante von VW T-Cross und Seat Arona ins Rennen. Der Crossover ordnet sich unterhalb der Modelle Karoq und Kodiaq ein und orientiert sich optisch an der Studie Vision, die 2018 in Genf gezeigt wurde. Unter der Haube arbeiten Diesel- und Ottotriebwerke zwischen 70 kW / 95 PS und 110 kW / 150 PS, die Preise dürften bei rund 18.000 Euro starten. Neben dem Serienmodell ist auf dem Stand der VW-Tochter die Studie Vision iV zu sehen, die einen Ausblick auf einen kommenden Elektro-Crossover der Marke gibt.

Smart
Vergangenes Jahr im Herbst präsentierte Smart auf dem Pariser Autosalon das Konzeptfahrzeug Forease. Mit knackiger Speedster-Optik sollte der Zweisitzer Lust auf urbane Mobilität wecken. Der Verzicht auf ein Dach verlieh der Studie zudem ein gewisses Maß an Raikalität. In Genf präsentiert die Daimler-Tochter mit der Studie Forease+ nun eine entschärfte und alltagstauglicher Variante mit Notdach. Ein Serienmodell wird es wohl trotzdem nicht geben.

Renault Clio 2020
Mercedes-Benz GLC Facelift (2020)

Ssangyong 
Der koreanische Autohersteller legt sein Kompakt-SUV Korando neu auf. Mit technischen Details ist der Hersteller noch zurückhaltend, verspricht aber eine besonders hohe Kopffreiheit sowie einen im Klassenvergleich geräumigen Fond. Allradantrieb dürfte zumindest optional zu haben sein. Preislich wird sich der Koreaner wohl wieder am unteren Ende des Segments ansiedeln und bei rund 20.000 Euro starten.

Subaru
In guter Tradition stellt der Allradspezialist eine Studie aus seiner Viziv-Familie vor. Der kompakte Crossover kündigt ein entsprechendes Serienmodell an. Wahrscheinlich wird es dann auch einen der elektrifizierten Antriebsstränge erhalten, die die Japaner auf der Messe unter dem Schlagwort E-Boxer präsentieren. Europapremiere feiert zudem der neue Subaru Forester.

Toyota
Ohne Ausstattungslinien mit speziellem Design geht in der Kompaktklasse heute nichts mehr. Toyota zeigt den neuen Corolla daher in der Schweiz als "Trek"-Kombi im Offroad-Stil sowie als "GR Sport" in dynamischer Optik. Auf den Markt kommen die beiden Varianten allerdings erst in einem Jahr.

Volvo
Die Schweden verzichten auf einen Auftritt in Genf, schicken aber ihre Tochter Polestar.

VW
Kraft sparen für die zweite Jahreshälfte könnte das Motto in Wolfsburg heißen. Dann stehen die Premieren des Golf VIII und der ID-Elektroautofamilie an. In Genf gibt es mit dem ID Buggy Concept ein mögliches künftiges Mitglied zu sehen, das die spaßige Seite der E-Mobilität betonen und Sympathien für den neuen VW-Kurs gewinnen soll. Dass man in Wolfsburg auch das klassische Geschäftsmodell nicht vergisst, zeigt der T-Roc R, eine 221 kW / 300 PS starke Sportvariante des kleinen Tiguan-Ablegers. Und mit der Facelift-Variante des Passat präsentiert sich ein klassischer Umsatzbringer in modernisiertem Gewand.

 
 

Copyright © 1999 - 2019 by AUTO SERVICE PRAXIS Online (Foto: Renault)

 


 
Zurück Artikel drucken Kommentar abgeben Heft-Abo
 
 
 

Kommentar verfassen

Schon gelesen? Die Top-Nachrichten

19.07.2019

¬ Turbolader

Motair-Continental-Distribution

Motair ist Continental-Distributor

Continental hat sich dafür entschieden, Motair als Turbolader-Distributor für Deutschland zu autorisieren. Damit wächst das Produktspektrum bei Motair deutlich an. ¬ mehr

Hypercar Lotus Evija

Comeback mit 2.000 PS

Neue Impulse vom Sportwagenhersteller Lotus waren über viele Jahre selten. Doch jetzt melden sich die Briten dank des neuen Mehrheitseigners Geely mit einer spektakulären Neuheit zurück. ¬ mehr

Protean 360-Grad-Lenkung

Gerne auch quer

Protean entwickelt elektrische Radnabenantriebe. Jetzt gehen die Briten einen Schritt weiter und integriereen in ihre Antriebsmodule auch Lenkung und Fahrwerk. ¬ mehr

zum 7-Tage Rückblick

Modellplaner 2019

Der Modellplaner unserer Kollegen von "Autoflotte" bietet Ihnen alle Neuheiten, Facelifts und neuen Motorisierungen auf einen Blick! ¬ mehr

Newsletter

Immer gut informiert.

Der asp Newsletter informiert Sie werktäglich über die aktuellen Branchen-Geschehnisse. So erfahren Sie alle relevanten Infos. Jetzt kostenlos bestellen und immer top informiert sein!

Spezial

R-1234yf

R-1234yf

Chronologie der Diskussion um das neue Klimaanlagen-Kältemittel. ¬ zur Spezialseite

Rückrufdatenbank

Aktionen der Automobilhersteller und Importeure seit 2001,
sortierbar nach Marken und Zeitraum.
¬ Zur Übersicht

Branchenrecht


Werkstattkatalog

asp_wki_box_60x60

Alles für die Werkstatt!

Einmalig umfangreicher
Überblick zum Angebot der Werkstattausrüster.

¬ Zum Werkstattkatalog