Sonntag, 08.12.2019
Verkehrsblatt IVW
08.03.2012

¬ US-Rückruf

Toyota holt 700.000 Autos in die Werkstatt

Auch 2009 gebaute Toyota Camry sind von dem großen US-Rückruf betroffen.
© Foto: Toyota


Toyota beordert in den USA annähernd 700.000 Fahrzeuge dreier Baureihen in die Werkstätten. Allerdings sind die Defekte weit weniger dramatisch als bei der Pannenserie des Jahres 2010, als der japanische Hersteller Millionen Autos wegen klemmender Gaspedale und fehlerhafter Bremsen zurückrufen musste.

Bei 495.000 Pick-Up-Trucks vom Typ Tacoma kann der Fahrer-Airbag ausfallen. Bei 70.500 Camry-Limousinen und 116.000 Venza-Geländewagen kann ein Problem mit dem Bremsleuchten-Schalter schlimmstenfalls den kompletten Wagen lahmlegen. Betroffene Fahrer würden informiert, erklärte Toyota am Mittwoch (Ortszeit). Die Reparatur dauere jeweils rund eine halbe Stunde.

Hinsichtlich der neuerlichen Defekte seien keine Unfälle bekannt, versicherte Toyota. Es seien auch keine Fahrzeuge außerhalb Nordamerikas betroffen. Seit der Pannenserie vor zwei Jahren ist Toyota sehr sensibel bei Fehlern und hat bereits mehrfach freiwillig Rückrufe gestartet. So soll ein Image-Schaden wie im Jahr 2010 vermieden werden. Viele der gemeldeten Vorfälle von damals entpuppten sich zwar später als Fehler der Fahrer, doch bei Toyota brachen die Verkäufe ein. (dpa)

 
 

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