Montag, 18.11.2019
Verkehrsblatt IVW
08.08.2019

¬ Führungskonferenz LKQ Europe

Trends umsetzen und nutzen

John Quinn CEO LKQ Europe

John Quinn, CEO LKQ Europe: "Es gibt eine große Chance für LKQ, den freien Teilemarkt aktiv zum Nutzen unserer Kunden, Mitarbeiter und Aktionäre zu gestalten."
© Foto: Stahlgruber/LKQ Europe

LKQ Europe, Distributor von Kfz-Ersatzteilen, hatte Anfang Juli in Webmley, London,  zu einer zukunftsprägenden Führungskonferenz eingeladen. Rund 250 Top-Manager informierten sich über Ideen und Strategien, um den künftigen Erfolg der Werkstattkunden im wandelnden Umfeld des freien Teilemarktes sicherzustellen. Wichtige Geschäftspartner von LKQ Europe - wie Schaeffler, Hella, Mahle, Varta etc. - traten als Sponsoren der Konferenz auf, teilte Stahlgruber als Teilnehmer der Konferenz im Nachgang mit.

Den Wandel erkennen und sich auf die notwendigen Entwicklungen vorbereiten – so lautete demnach eine der Kernbotschaften der Veranstaltung. Verbunden mit Charles Darwins Erkenntnis, dass nicht der Stärkste, Größte oder Intelligenteste einer Spezies überlebt, sondern derjenige, der am besten auf Veränderungen reagiert.

Die zentrale Frage lautete: Wie lassen sich langfristige Trends - Marktkonsolidierungen, Strategien der Fahrzeughersteller, Online-Handel, zunehmender Mangel an qualifizierten Mechanikern, Fahrzeugdatenverarbeitung samt Technologien, autonomes Fahren bis hin zu Elektrofahrzeugen - so umsetzen und nutzen, dass daraus Verbesserungen für das Kundenangebot von LKQ entstehen?

"Dinge ändern sich schneller als je zuvor"

"Sicher werden wir nicht davon ausgehen können, dass die kommenden Jahre der Vergangenheit ähneln werden, denn die Dinge ändern sich schneller als je zuvor. Wir müssen diese Chancen voraussehen und handeln. Wir alle müssen die dringende Notwendigkeit der Anpassung und des Wandels erkennen, da es für LKQ eine große Chance gibt, den freien Teilemarkt aktiv zum Nutzen unserer Kunden, Mitarbeiter und Aktionäre zu gestalten," erklärte John Quinn, CEO von LKQ Europe.

Ein Schlüssel zum Erfolg, darin waren sich alle Teilnehmer einig, ist die noch stärkere Ausrichtung am Kunden, um ihnen zu helfen, das sich wandelnde Umfeld zu verstehen und sich darin zu bewegen.

Arnd Franz, COO von LKQ Europe, sieht die Lösung in einer Art Komplettpaket. "Wir müssen unseren Werkstattkunden alles bieten, was sie für ein erfolgreiches Geschäft brauchen: Service, Support, Ausrüstung und Schulungen zu den neuen Themen, die sich aus dem Technologiewandel ergeben. Als LKQ müssen wir wachsen, um die erforderlichen Skaleneffekte zu erzielen und unseren Kunden Lösungen anbieten zu können, die ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern. Wir müssen sie mit logistischen Netzwerken unterstützen und ihnen im Umgang mit ihren Kunden Flexibilität und Schnelligkeit ermöglichen. Außerdem müssen wir sie mit Marken und Konzepten ausstatten, die der Autofahrer kennt und auf die er sich verlassen kann."

Joe Holsten, Mitbegründer und Vorstandsvorsitzender der LKQ Corporation, rückte in seinem Statement das Thema "Vertrauen" in den Mittelpunkt: "Vertrauen ist der Schlüssel zur Unternehmensführung: Vertrauen in uns selbst, in Lieferanten, in das Top-Management und das Vertrauen unserer Kunden in uns. Und dieses Vertrauen müssen wir uns jeden Tag aufs Neue verdienen." (tm)


LKQ Europe, eine Tochtergesellschaft der LKQ Corporation, ist der führende Distributor von Kfz-Ersatzteilen für Pkw, Nutz- und schwere Lastfahrzeuge in Europa. Mit mehr als 27.000 Mitarbeitern in 21 europäischen Ländern betreut LKQ Europe über sein Netz von 1.100 Niederlassungen regelmäßig 700.000 Kunden. Im Jahr 2018 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 4,6 Milliarden Euro. In ihrer Gesamtheit ist diese Tochtergesellschaft der USamerikanischen LKQ Corporation der führende Distributor für Ersatzteile in Europas Automotive Aftermarket.

 
 

Copyright © 1999 - 2019 by AUTO SERVICE PRAXIS Online (Foto: Stahlgruber/LKQ Europe)

 


 
Zurück Artikel drucken Kommentar abgeben Heft-Abo
 
 
 

Kommentar verfassen

Schon gelesen? Die Top-Nachrichten

Osram Zentrale

Keine Handhabe gegen AMS-Übernahme

Osram schreibt tiefrote Zahlen, das Unternehmen meldete zuletzt annähernd eine halbe Milliarde Euro Verlust. Als Retter bietet sich der Sensorhersteller AMS an, den der Betriebsrat für unseriös hält. Aber eine rechtliche Handhabe gibt es offensichtlich nicht.
¬ mehr

18.11.2019

¬ Knoll TEC 2019

Knoll TEC 2019

Neuheiten hautnah erleben

Rund 4.500 Fachbesucher kamen im Oktober zur Knoll TEC nach Nürnberg. Zu sehen gab es auf der Fachmesse modernste Technik und Ausstattungslösungen für Werkstätten. ¬ mehr

18.11.2019

¬ Bundeskabinett

E-Mobilität

Stärkere Förderung von E-Autos beschlossen

Mehr Elektroautos spielen eine wichtige Rolle in der Strategie der Bundesregierung, um Klimaziele zu schaffen. Die Nachfrage aber ist weiter verhalten - das soll sich nun auch mit Steuergeldern ändern. ¬ mehr

zum 7-Tage Rückblick

Frage der Woche


Beliebteste Inhalte

  • 14.11.2019 | Elektromobilität

    Tesla baut Fabrik in Berlin

    NRT meint: Hallo alle zusammen,300 Hektar plus X ökologisch wertvollstes Land. Umweltzerstörung für ein nich...mehr

  • 12.11.2019 | EU

    Neue Auto-Sicherheitssysteme beschlossen

    Tim meint: Das ist ja wirklich eine tolle Nachricht!"1984" und "Schöne neue Welt" sollten Warn...mehr

Newsletter

Immer gut informiert.

Der asp Newsletter informiert Sie werktäglich über die aktuellen Branchen-Geschehnisse. So erfahren Sie alle relevanten Infos. Jetzt kostenlos bestellen und immer top informiert sein!

Betriebssicherheit

Mitarbeiteranweisungen

Mitarbeiteranweisungen

Schnell vermitteltes Wissen zu wesentlichen Gefahrenquellen in der Werkstatt. ¬ mehr

Werkstattkatalog

asp_wki_box_60x60

Alles für die Werkstatt!

Einmalig umfangreicher
Überblick zum Angebot der Werkstattausrüster.

¬ Zum Werkstattkatalog

Springer Automotive Shop

Entdecken Sie Quirin!

In der Neuerscheinung "Die Quirin-Formel" zeigt Ihnen Dr. Andreas Block, welche zentralen Bausteine erfolgreiche Autohäuser gemein haben. ¬ Jetzt bestellen!