Zum Start der EU-Initiative "Choose ESC - Fahre mit ESP!", die Teil des kontinentalen Verkehrssicherheitsprogramms der EU-Kommission ist, trafen sich am Mittwoch in Rom der Präsident des Weltverbandes FIA, Max Mosley, die EU-Kommissarin Viviane Reding, Claes Tingvall, der Vorsitzende des EU-Crashtestprogramms EuroNCAP und die Präsidenten europäischer Automobilclubs. Die Kampagne steht unter der Schirmherrschaft von Michael Schumacher und soll die Vorteile der elektronischen Stabilitätskontrolle europaweit vermitteln, um möglichst viele Autofahrer zu einer Kaufentscheidung für ESP zu bewegen. Laut einer EU-Studie brächte der flächendeckende Einsatz von ESP in europäischen Fahrzeugen jährlich 4.000 Verkehrstote und 100.000 Verletzte weniger. Mosley sagte, es sei frustrierend zu sehen, dass Europa bei den ESP-Ausrüstungsquoten hinter die USA zurückfalle. "Wir sollten bei der Einführung einer Technologie, die in Europa erfunden wurde, eigentlich die Weltspitze darstellen", sagte der FIA-Präsident. Tingvall forderte insbesondere Flottenkunden auf, Druck auf die Hersteller auszuüben und so die Ausrüstungsquote zu erhöhen. (ng)
Sicherheitsinitiative: ESP soll in Europa Standard werden
Flächendeckende Ausrüstung könnte 4.000 Leben retten / Schumi als Schirmherr