Im Rahmen einer Geburtstagsparty am Donnerstagabend und einer Pressekonferenz am Freitag hat Autoscout24 seinen ersten runden Geburtstag begangen und dabei auch einen Blick in die Zukunft gewagt. Was 1998 unter dem Namen Mastercar als Zweimann-Betrieb mit einem Startkapital von einer halben Million DM und einem Umsatz von 12.000 DM begann, sei heute ein europäischer Online-Automarkt mit 340 Mitarbeitern und einem Gesamtbestand von 1,6 Millionen Fahrzeugen, der in 13 Ländern präsent ist, sagte Autoscout24-CEO Nicola Carbonari am Freitag in München. Neben dem Ausbau des Stammgeschäfts GW-Marktplatz und der weiteren Internationalisierung soll sowohl auf Nutzer- als auch auf Seiten der Geschäftskunden der Community-Gedanken verstärkt werden. Dabei gehe es darum, Nutzer auch auf die Seite zu lotsen, wenn sie kein Fahrzeug suchen, sondern z.B. Fragen zu ihrem aktuellen Modell haben. Erste Testballons in Richtung persönliche Fahrzeugverwaltung würden im Herbst gestartet, kündigte Carbonari an. Eine "treue und aktive Gemeinschaft an Geschäftskunden" könne von dieser Einbeziehung neuer Wertschöpfungsketten profitieren, beispielsweise im Bereich Teile- und Zubehörvermarktung. Auch hier seien mittels Kooperationen neue Lösungen für gewerbliche Inserenten angedacht, sagte Carbonari ohne konkreter zu werden. Um Händlern die vielen Chancen der Internetvermarktung näher zu bringen soll das Weiterbildungsangebot erweitert werden. Die drei erstmals angebotenen Intensivseminare "Internet-Manager Automobilhandel" seien schnell ausgebucht gewesen. Diese Veranstaltungsreihe soll daher ebenso fortgesetzt werden wie die halbtägigen Praxisworkshops. (ng)
Rück- und Ausblick: Autoscout24 feiert zehnten Geburtstag
In den kommenden Jahren will die Online-Börse neben der weiteren Internationalisierung auch den Communitiy-Gedanken stärken, um Nutzer auch auf die Seite zu locken, wenn sie kein Fahrzeug suchen.