Die Carat-Unternehmensgruppe hat am Montag eine Zwischenbilanz ihrer Initiative "1.000 Lehrstellen für Deutschland" gezogen. So habe die Azubi-Aktion im ersten Jahr das angestrebte Ziel von 333 zusätzlichen Ausbildungsplätzen im Kfz-Gewerbe erreicht. Auf der eigens eingerichteten Homepage www.1000-azubis.de ließen sich laut Carat 470 Betriebe registrieren und öffneten sich damit für die Bewerber, die sich ebenfalls in einem Online-Bewerbungsverfahren qualifizieren mussten. Gut 2.100 Bewerber, darunter ein Drittel mit Abitur oder Fachhochschulreife, gaben bis Jahresende ihre Daten ein und absolvierten den Rekrutierungstest. Von den in eine Ausbildung Übernommenen strebten über ein Drittel die Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann an, ein knappes Drittel macht eine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker und das weitere Drittel verteilt sich über 13 Ausbildungsprofile im Kfz-Handwerk und Handel, darunter befinden sich die Berufsbilder Bürokaufmann, Fachkraft Lagerlogistik oder Chemielaborant. Die Initiative wird in diesem Jahr fortgesetzt, um die Zahl der Ausbildungsplätze weiter zu steigern. Hierzu sollen die Anstrengungen auf Länderebene intensiviert werden. So soll in Baden-Württemberg, Hessen und Sachsen gemeinsam mit den verantwortlichen Ministerien die Aktion noch bekannter gemacht und zusätzliche Anreize geschaffen werden. Zu diesem Zweck stehe auch in diesem Jahr Günter Netzer als Schirmherr zur Verfügung. Geplant sind Pilotprojekte wie beispielsweise die Berücksichtigung von Ausbildungswilligen, die sich schon längere Zeit in einer Warteschleife befinden und nun mit Hilfe von Carat einen Ausbildungsplatz suchen und finden können. "Solche Leuchtturm-Projekte sollen ausloten, wie das Zusammenspiel zwischen Wirtschaft und staatlichen Institutionen intensiviert und der Erfolg unserer Aktion gesteigert werden kann", erklärte Carat-Geschäftsführer Thomas Vollmar. (ng)
Positive Zwischenbilanz der Carat-Ausbildungsinitiative
Azubi-Aktion bringt die erhofften 333 zusätzlichen Ausbildungsplätze