Metall-Legierungen und Polymer-Kunststoffe mit einem "Gedächtnis" für ihre Formen sollen künftig das Autofahren sparsamer und komfortabler machen. Bei der Entwicklung dieser Technologie haben Wissenschaftler der amerikanischen General-Motors-Forschung nach eigenen Angaben einen Durchbruch erzielt. Die Forschungen seien so weit vorangeschritten, dass die neuen Werkstoffe schon 2010 in Serienfahrzeugen eingesetzt würden, teilte die Opel-Muttergesellschaft General Motors am Montag in Rüsselsheim mit. Die "Smart Materials" können ihre Form und Festigkeit verändern, wenn sie Wärme, Druck, einem Magnetfeld oder elektrischer Spannung ausgesetzt werden. Das eröffnet neue technische Möglichkeiten für bewegliche Elemente am Fahrzeug. Werden sie an Stelle herkömmlicher Bauteile mit Stellmotoren oder Hydraulik eingesetzt, können sie nach Angaben des Autoherstellers Gewicht und Größe von Komponenten reduzieren und die Haltbarkeit erhöhen. Auch eine bessere Aerodynamik sei möglich. Zudem könnten die Teile in Zukunft ihre Farbe oder ihr Erscheinungsbild verändern. Bei einem Unfall könnten sich Fahrzeugkomponenten sogar selbst reparieren. (dpa)
GM-Forschung: Werkstoffe mit "Gedächtnis" ab 2010 Serie
Neue Materialien können Form und Festigkeit verändern