Land Rover ruft gleich zwei Mal insgesamt 14.318 Fahrzeuge der Baureihen Discovery und Defender in die deutschen Werkstätten zurück. Der Grund: Im ersten Fall könne sich bei 10.407 Fahrzeugen der beiden Baureihen eine Bremspedalplatte lösen. "Dadurch bekommt das Pedal mehr Spiel als im Normalfall", so Unternehmenssprecher Paul Entwistle gegenüber AUTO SERVICE PRAXIS Online. Bisher sei noch nicht sicher, ob es sich hierbei um eine Service-Aktion oder einen offiziellen Rückruf über das Kraftfahrtbundesamt (KBA) in Flensburg handele. Das KBA prüfe den Vorfall gegenwärtig, hieß es. Im Rahmen der Aktion, die Fahrzeuge des Produktionszeitraums September 1998 bis Dezember 2003 betrifft, werde eine zusätzliche Platte am Pedal angebracht, so Entwistle weiter. Rückruf Nummer zwei betrifft insgesamt 3.911 Fahrzeuge des zwischen dem 14. Dezember 1999 und dem 20. September 2003 hergestellten Discovery mit Wankstabilisierungs-System ACE (Active Cornering Enhancement). Hier muss den Angaben zufolge die hydraulische Ansteuerung des Systems überprüft werden. "Durch einen möglicherweise lockeren Schlauch 2kann ansonsten Flüssigkeit austreten", hieß es weiter. Im Rahmen der Service-Aktion soll der Schlauch mit einer zusätzlichen Befestigung an der ACE-Pumpe stabilisiert werden. (tc)
Doppelrückruf bei Land Rover
Insgesamt 14.318 Discovery- und Defender-Modelle werden in die Werkstätten beordert / Grund: Probleme mit Bremspedal und Anti-Wank-System