BRV: Abwärtstrend im Reifengeschäft 2008 fortgesetzt

17.03.2009 17:56 Uhr
Auch 2008 war ein schwarzes Jahr für den deutschen Reifenhandel.
© Foto: ddp-Archiv, Michael Urban

Mit 44,87 Millionen verkauften Pkw-Reifen ging der Absatz 2008 um weitere 3,7 Prozent zurück. Auch das laufende Jahr wird schwierig – unter anderem aufgrund der Abwrackprämie.

Auch im vergangenen Jahr konnte der Absatzrückgang im Reifengeschäft nicht gebremst werden. Nach aktuellen Zahlen des Bundesverbandes Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. (BRV) ging der Mengenabsatz bei Pkw-Reifen 2008 um 3,7 Prozent auf 44,87 Millionen vom Handel an Verbraucher gelieferte Exemplare zurück. "Wenn es überhaupt einen positiven Aspekt hinsichtlich der Geschäftsentwicklung des Jahres 2008 gibt, dann die Tatsache, dass der per Ende 2007 extrem hohe Lagerbestand an Pkw-Reifen knapp zur Hälfte abverkauft wurde“, kommentierte Peter Hülzer, geschäftsführender BRV-Vorsitzender, am Dienstag die Branchenzahlen. Mit 1.750 Mitgliedsunternehmen und ihren insgesamt rund 3.400 Verkaufsstellen repräsentiert der BRV rund 80 Prozent der Betriebe des Reifenfachhandels und -handwerks in Deutschland. Der Absatz von Pkw-Winterreifen gab laut BRV um 3,4 Prozent auf 21,35 Millionen Stück nach. Bei den Sommerreifen sanken die Verkaufszahlen um vier Prozent auf rund 23,52 Millionen Pneus. Einziger Lichtblick war – wie bereits im Vorjahr– der Absatz bei Runflatreifen. Jedoch fiel der Zuwachs mit einem Plus von 19,4 Prozent deutlich geringer aus als noch im Vorjahr (Plus 35 Prozent). Der Absatz von Off-Road-Reifen, in 2007 noch ein Wachstumsträger, ging im vergangenen Jahr um 5,1 Prozent auf 1,85 Millionen zurück.

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