Die Clean Energy Partnership (CEP) hat am Donnerstag in einer Mitteilung klargestellt, dass BMW nach wie vor Mitglied des Zusammenschlusses von zwölf Unternehmen, darunter Autobauer, Mineralöl- und Energiekonzernen, ist. "Wir sehen Wasserstoff nach wie vor als die Alternative, um langfristig nachhaltige individuelle Mobilität sicherzustellen. Dies gilt insbesondere für Mobilität auf mittleren und langen Distanzen. Deshalb werden auch in den bestehenden Demonstrationsprojekten, wie z.B. der CEP, Fahrzeuge der BMW Hydrogen 7 Flotte zu F&E-Zwecken weiterbetrieben", so Hans-Christian Wagner, Projektleiter CEP bei BMW.
Hintergrund der Klarstellung war ein Interview mit Klaus Dräger, Entwicklungschef der BMW Group (wir berichteten). Darin hatte er erklärt, dass BMW vorerst keine neue Wasserstoffflotte in Kundenhand plane. Dies sei aber vor dem Hintergrund zu sehen, dass der Konzern derzeit keinen Mehrwert in einer neuen Demoflotte auf Basis der heutigen Technologie erkennen könne, hieß es in der heutigen Mitteilung.
Wann die Münchner neue Entwicklungsschritte auf dem Gebiet erwarten und in welchem Verhältnis dann ihre Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen zu den Investitionen in die Elektromobilität stehen werden, war der heutigen CEP-Mitteilung aber nicht zu entnehmen. Bekanntlich konzentriert sich BMW auf die Nutzung von Wasserstoff in Verbrennungsmotoren, so dass weitere Entwicklungen auf diesem Gebiet im Gegensatz zur Brennstoffzellentechnik keine Synergien bei der Entwicklung von Elektroautos bringen. (ng)