Mittwoch, 17.07.2019
Verkehrsblatt IVW
22.03.2019

¬ Audi/Skoda/Seat

Kopfstütze kann sich lösen

Skoda Karoq

Skoda und Audi rufen die Modelle Karoq (Bild) und A3 zurück.
© Foto: Skoda

zum Themenspecial Rückruf

Audi, Skoda und Seat rufen ihre Modelle A3 Limousine, Karoq sowie Ateca aus dem Bauzeitraum April bis Juni 2018 zurück. Grund ist ein möglich fehlender Verriegelungsstift an einzelnen Kopfstützen für den mittleren Sitzplatz im Fond. Sollte bei einem Unfall der mittlere Fondplatz besetzt sein, kann sich die mittlere Kopfstütze von den Führungsstangen lösen. In diesem Fall kann die Stütz- und Schutzwirkung der Kopfstütze in dieser Position eingeschränkt sein.

Als Abhilfemaßnahme wird die Kopfstütze in der Werkstatt überprüft und bei Bedarf gewechselt. Die Dauer des Werkstattaufenthaltes ist mit 30 Minuten veranschlagt. Der interne Aktionscode für den Karoq lautet "72i9", betroffen sind in Deutschland rund 1.028 Fahrzeuge, europaweit sind es 4.571 Einheiten. Eine erfolgte Reparatur wird im digitalen Serviceplan hinterlegt, die Aktion ist am 06.03.2019 angelaufen.

Vom A3 sind deutschlandweit maximal 3.700 betroffen, weltweit sind es rund 20.609 Einheiten. Audi hat die Kunden bereits informiert, das interne Kürzel lautet hier "72i8".

Der Rückruf umfass beim Seat Ateca deutschlandweit 5.658 Fahrzeuge (weltweit 20.711), auch hier ist die Aktionen mit dem internen Code "72i7" am 06. März 2019 angelaufen. Eine durchgeführte Maßnahme ist anhand des Nachweises erkennbar, der der Bordmappe ausgedruckt beigelegt wird. Der Werkstattaufenthalt wir auch hier auf eine halbe Stunde beziffert. (tm)


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