Donnerstag, 18.10.2018
Verkehrsblatt IVW
10.08.2018

¬ Unternehmensstrategie

Hella richtet Aftermarketgeschäft neu aus

Hella Lippstadt

Mit der neuen Sparte Mobilitätslösungen will Hella digitale Geschäftsmodelle erschließen.
© Foto: Hella

Hella stellt sein Aftermarketgeschäft neu auf. So soll vor allem das erfolgreiche Geschäft mit Reparaturlösungen in den Bereichen Diagnostik und Kalibrierung weiter ausgebaut werden. Zugleich hat der Autozulieferer zum 1. August 2018 die neue Sparte Mobilitätslösungen etabliert, um digitale Geschäftsmodelle zu erschließen. Die bereits laufenden Aktivitäten werden in diesen Bereich integriert.

"Mit der Neuaufstellung des Aftermarketgeschäfts und dem Angebot innovativer Lösungen wollen wir unsere Position als starker Partner für Großhändler und Werkstätten ausbauen und den Grundstein für weiteres profitables Wachstum legen", sagte Werner Benade, verantwortlicher Hella-Geschäftsführer für den Bereich Aftermarket, am Donnerstag. "In der Konsequenz werden wir unsere Aftermarketaktivitäten zukünftig noch stärker entlang unserer Kernkompetenzen ausrichten."

Hella überträgt Anteile aus Joint Venture an Mahle

Vor dem Hintergrund der Neujustierung hat Hella mit Mahle vereinbart, das bestehende Thermomanagementgeschäft unter dem Dach des Joint Venture Behr Hella Service vollständig an den Partner zu übertragen. Mit der vollständigen Übernahme der Geschäftsaktivitäten will Mahle in Zukunft auch Großhändlern und Werkstätten die komplette Bandbreite an Thermomanagement-Produkten aus einer Hand anbieten. Das 2005 gegründete Gemeinschaftsunternehmen mit Hella ist auf die Vermarktung und den Vertrieb von Produkten für Kühlung und Klimatisierung im Automotive Aftermarket spezialisiert. Aktuell beschäftigt Behr Hella Service rund 60 Mitarbeiter. Vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörden wird Mahle den 50-prozentigen Hella-Anteil zum 31. Dezember 2019 übernehmen. Bis dahin werden die Geschäftsaktivitäten in bestehender Form weitergeführt.

Darüber hinaus hatte Hella im Juli 2018 bekannt gegeben, die dänischen und polnischen Großhandelsgesellschaften FTZ und Inter-Team an das schwedische Unternehmen Mekonomen zu veräußern. Für die bestehenden norwegischen Großhandelsaktivitäten werden derzeit noch strategische Optionen geprüft. (AH)

 
 

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