Sonntag, 25.08.2019
Verkehrsblatt IVW
31.10.2011

¬ Sicherheitsassistenz

ESP-Pflicht für Neufahrzeuge

Bis 2016 prognostiziert Bosch einen Anstieg des ESP-Ausrüstungsgrades auf 86 Prozent in Europa. Eine größere Auflösung der Grafik finden Sie im Download-Kasten unter dem Text.
© Foto: Bosch

Ab dem 1. November müssen alle Neufahrzeuge, um ihre Typgenehmigung zu erhalten, den Schleuderschutz ESP an Bord führen. Zum 31. Oktober 2014 müssen schließlich in der EU verkauften Neufahrzeuge mit dem Elektronischen Stabilitäts-Programm (ESP) ausgestattet sein, meldete der Hersteller Bosch am Montag. Die Regelung ist Teil eines Maßnahmenpakets, mit dem die Europäische Kommission die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen und die Zahl der Verkehrstoten halbieren will. Danach sei das Stabilitätsprogramm in der Lage, bis zu 80 Prozent aller Schleuderunfälle zu verhindern, hieß es in der Bosch-Meldung. Nach dem Sicherheitsgurt sei es das wichtigste Sicherheitssystem im Auto, erklärte Werner Struth, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Chassis Systems Control. Die Stuttgarter schreiben sich auf die Fahnen, ESP entwickelt und 1995 als erstes Unternehmen weltweit in Serie produziert zu haben. Den Angaben zufolge waren 2010 weltweit bereits 41 Prozent aller produzierten Pkw und leichten Nutzfahrzeuge mit dem elektronischen Schleuderschutz ausgestattet. Ein Anteil, der in Europa mit 63 Prozent aller produzierten Pkw und Nfz übertroffen wurde. Seit 1995 hat Bosch eigenen Angaben zufolge weltweit mehr als 50 Millionen ESP-Systeme ausgeliefert. Das ESP überwacht mittels intelligenter Sensoren die Fahrt und greift ein, wenn das Fahrzeug droht, instabil zu werden. Dann reduziert das System das Motormoment, um die Stabilität des Fahrzeugs wiederherzustellen und bremst gegebenenfalls einzelne Räder ab. (msh)

 
 

Copyright © 1999 - 2019 by AUTO SERVICE PRAXIS Online (Foto: Bosch)

 


 
Zurück Artikel drucken Kommentar abgeben Heft-Abo
 
 

MEHR ZUM THEMA

 

Kommentar verfassen

Schon gelesen? Die Top-Nachrichten

Es darf auch mal ein Ferrari sein

Für das Opfer eines Verkehrsunfalls gilt eine Schadensminderungspflicht. Vor allem bei den Kosten für einen Ersatzwagen sorgt diese immer wieder für Streit vor Gericht. ¬ mehr

Spaßmobil geht in Serie

Auf dem Autosalon in Genf war der ID.Buggy von VW noch als Studie zu bestaunen. Inzwischen sind die Würfel gefallen. Das elektrisch angetriebene Spaßmobil wird spätestens in zwei Jahren in Serie gehen - und fährt schon jetzt prima. ¬ mehr

23.08.2019

¬ Datenqualität

KYB Europe Screen Homepage

KYB nimmt an TecAlliance-Pilotprojekt teil

Als einziger Stoßdämpferhersteller nimmt KYB Europe an einem Pilotprojekt von TecAlliance teil, um Daten für Kunden schneller als bisher bereitstellen zu können. ¬ mehr

zum 7-Tage Rückblick

Frage der Woche


Beliebteste Inhalte

  • 20.08.2019 | Autoindustrie

    DUH wirft verfehlte Modellpolitik vor

    Peter Zimmer meint: Hallo,da haben wir den Salat, jetzt muddelt die DHU mit und das gibt wieder Ärger.Wo bleibt das E A...mehr

  • 30.07.2019 | AU-Geräte-Kalibrierung

    Wichtige Fragen und Antworten

    Franko meint: Genau mein Humor, anstatt bei den Herstellern genauer hin zu schauen und diese zur Rechenschaft zu z...mehr

Newsletter

Immer gut informiert.

Der asp Newsletter informiert Sie werktäglich über die aktuellen Branchen-Geschehnisse. So erfahren Sie alle relevanten Infos. Jetzt kostenlos bestellen und immer top informiert sein!

Betriebssicherheit

Mitarbeiteranweisungen

Mitarbeiteranweisungen

Schnell vermitteltes Wissen zu wesentlichen Gefahrenquellen in der Werkstatt. ¬ mehr

Werkstattkatalog

asp_wki_box_60x60

Alles für die Werkstatt!

Einmalig umfangreicher
Überblick zum Angebot der Werkstattausrüster.

¬ Zum Werkstattkatalog

Springer Automotive Shop

Entdecken Sie Quirin!

In der Neuerscheinung "Die Quirin-Formel" zeigt Ihnen Dr. Andreas Block, welche zentralen Bausteine erfolgreiche Autohäuser gemein haben. ¬ Jetzt bestellen!