Dienstag, 15.10.2019
Verkehrsblatt IVW
06.03.2019

¬ Hinter den Kulissen

Einblicke in das Kalibrierlabor von AVL Ditest

AVL Ditest Mies Kerssenfischer Härter

Christian Mies (Bereichsleiter After-Sales weltweit), Ralf Kerssenfischer (Geschäftsführer AVL Ditest Deutschland) und Bernd Härter (Leiter Kalibrierlabor) im hauseigenen Kalibrierlabor (v. l.).
© Foto: AVL Ditest

zum Themenspecial Wartung

Seit 01.01.2019 können bei AVL Ditest in Cadolzburg dank einer erfolgreichen Akkreditierung AU-Messgeräte gewartet, repariert, kalibriert und gewartet werden. Nun hatte das Unternehmen am 27. Februar zur exklusiven Besichtigung des Service-Centers geladen und Einblicke in den Kalibrierprozess gewährt, teilte der Prüfspezialist mit.

Gezeigt wurden demnach die einzelnen Schritte - vom Kunden-Support bis zur Logistik. "Hier in der Zentrale werden auch die Geräte angenommen, die zur Wartung, Kalibrierung und Eichung an AVL Ditest geschickt werden", erklärte Christian Mies, Leiter After Sales der AVL Ditest, auf dem Weg in die Werkstatt und beschrieb anhand einzelner Stationen die Prozesseschritte, die AU-Geräte dabei durchlaufen. So verläuft der Weg der Geräte von der Wartung weiter zur Kalibrierung, wo mittels rückgeführten Messnormalen ein Messvergleich ermittelt wird. Die Dokumentation dieses Messergebnis erfolgt durch einen rückführbaren Kalibrierschein. Bei einer abschließenden Eichung werden die AU-Geräte einer finalen Begutachtung unterzogen, ob alle Vorgaben und Anforderungen der Behörde erfüllt werden. Ist die Begutachtung beendet, wird das Gerät dem Pool für Tauschgeräte zugeführt und der Serviceprozess damit erfolgreich abgeschlossen.

"Die Bedürfnisse unserer Kunden stehen im Zentrum unserer Entwicklungen", erklärte Ralf Kerssenfischer, Geschäftsführer AVL Ditest Deutschland, und beschreibt die Notwendigkeit von Möglichkeiten zur Prüfung von AU-Geräten: "Mit dem technologischen Fortschritt und gesetzlichen Änderungen gehen neue Herausforderungen für Werkstätten, Prüforganisationen und Fahrzeughersteller einher. Als Partner stehen wir unseren Kunden dabei zur Seite und führen neben der Wartung, der Reparatur und der verpflichtenden Eichung auch die jährliche rückgeführte Kalibrierung der AU-Geräten durch – alles aus einer Hand."

Neben dem zentralen Service Center stünden die hohen Qualitätsstandards und ein einzigartiges Tauschkonzept für Benzin- und Diesel-Abgasmessgeräte im Fokus. Dieses ermögliche den Gerätebertreibern die schnelle Verfügbarkeit von Tauschgeräten, geringe Ausfallraten sowie minimalen Aufwand dank eines innovativen Plug & Play-Prinzips, hieß es.

"Mit der Eröffnung eines eigenständigen Kalibrierlabors haben wir unser Dienstleistungs- und Produktportfolio um eine wertvolle Leistung ergänzt. Wir sind stolz, diese Maßnahme als erster AU-Gerätehersteller umgesetzt zu haben und unseren Kunden damit viele Vorteile zu bieten", so Kerssenfischer. (tm)

 

 
 

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