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- Zahlreiche Experten, u.a. ZDK-Vizepräsident Wilhelm Hülsdonk (2.v.r.), beantworteten Kundenanfragen zum Thema Rußfilter und Umweltzone.
ZDK zieht erste Zwischenbilanz im Filterskandal
Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) hat eine erste Zwischenbilanz zu den Kundenreklamationen nach dem Filterdebakel gezogen. Der Verband schätzt, dass seit Verkünden der Kulanzlösung Ende November (wir berichteten) in den Mitgliedsbetrieben etwa 2.500 Fahrzeughalter vorstellig wurden, um sich einen unwirksamen Rußfilter ausbauen zu lassen. Bei insgesamt 1.850 Kunden habe man den alten Filter durch einen neuen ersetzt, bei 650 Personen habe man einen Gutschein ausgestellt, um einen Filter einzubauen, sobald dieser verfügbar ist. Insgesamt sind laut ZDK 39.160 Fahrzeuge betroffen.
Der Skandal sei bei der vergangene Woche durchgeführten Telefonaktion zu den Themen Rußfilter und Umweltplakette so gut wie kein Thema gewesen, erklärte eine ZDK-Sprecherin. Von den mehreren hundert Anrufen seien ganze drei um das Thema Ersatzfilter gegangen. Die meisten Interessenten hätten sich nach der Farbe der Feinstaubplakette bzw. dem Angebot an Filter-Nachrüstsystemen für ihr Auto erkundigt, hieß es. (ng)
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