Die Werkstattkette ATU hat wegen der Krise in der Autobranche rund 650 Mitarbeiter entlassen. Die Kündigungen seien in den vergangenen Wochen erfolgt, bestätigte ATU-Sprecher Gerhard Andreas Bohmüller am Freitag Informationen der Weidener Zeitung "Der neue Tag". Bereits im vergangenen April und Juli hatte der Fast-Fitter Entlassungen angekündigt (wir berichteten). Das oberpfälzische Unternehmen hat in ganz Deutschland und dem angrenzenden Ausland mehr als 600 Filialen. Grund für den Personalabbau seien deutliche Rückgänge im Kerngeschäft, erklärte Bohmüller. Die Kunden würden ihre Fahrzeuge nicht mehr so häufig für Reparaturen oder Inspektionen in die Werkstatt bringen. Nach den Stellenstreichungen hat ATU noch rund 13.600 Mitarbeiter. (dpa/ng)
ATU: Weitere 650 Mitarbeiter müssen gehen
Die Werkstattkette bestätigte am Freitag einen Zeitungs-Bericht. Grund für den Personalabbau seien deutliche Rückgänge im Kerngeschäft, erklärte ein Sprecher.