¬ Kommentar
Vertrauen muss man sich erarbeiten
Liebe LeserInnen,
das Servicejahr 2011 neigt sich dem Ende zu. Wenn wir den aktuellen Stand unserer Umfrage zum geschäftlichen Verlauf betrachten, sagen fast 40 Prozent aller Teilnehmer, dass es deutlich besser verlaufen ist, als 2010 – wohlgemerkt auch kein schlechtes Jahr für Deutschlands Kfz-Servicebetriebe. Wirtschaftsexperten reiben sich verwundert die Augen, weil die deutschen Verbraucher konsumieren, obwohl man sich viel Mühe mit düsteren Prognosen gegeben hatte. Der Euro wird kollabieren, die Weltwirtschaft erlahmen, Ratingagenturen stufen ab, was ihnen auf den Bildschirm kommt – aber die deutschen Verbraucher ficht das nicht an. Sie konsumieren weiter und halten die reale Wirtschaft am Laufen.
Gut möglich, dass deutsche Verbraucher sich nach zahllosen virtuellen Luftnummern der Finanzwelt und dem Prognoseterror der "Marktexperten" lieber an echte Werte halten. Denn denen kann man im Gegensatz zu virtuellen Marktentwicklungen vertrauen. Vertrauen ist auch das größte Kapital für einen Servicebetrieb: das Vertrauen der Kunden in Qualität, Zuverlässigkeit, Seriosität und Fairness der Servicepartner. Bewahrheitet sich die Einschätzung unserer Leser über den positiven Geschäftsverlauf (Sie können noch bis zum 2. Januar 2012 auf unserer Homepage abstimmen), dürfte der Kfz-Service 2011 nicht nur an Umsatz, sondern auch weiter an Vertrauen gewonnen haben.
Die asp-Redaktion bedankt sich bei Ihnen für Ihr Vertrauen, Ihre kritische Begleitung und Ihre Anregungen in den letzten zwölf Monaten. Wir verabschieden uns bis zum 2. Januar in die Weihnachtspause und wünschen allen Leserinnen und Lesern ein frohes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Jahr 2012! (asp)
Copyright © 1999 - 2012 by AUTO SERVICE PRAXIS Online
| Zurück | Artikel drucken | Kommentar abgeben | Newsletter-Abo | Heft-Abo |












