Nichts schadet Technik und Optik älterer Fahrzeuge mehr als Salz, Feuchtigkeit und Rollsplitt. Aber auch Fahrzeuge, die nicht gefahren und ohne besondere Vorkehrungen abgestellt werden, können in der Winterpause erheblichen Schaden nehmen. Verantwortungsvolle Oldtimer-Besitzer bringen ihre Schätze zum Einwintern deshalb in Werkstätten und Autohäuser. Doch mit einem einfachen Kundendienst ist es nicht getan.
Weil dort meist Service- und Wartungspläne für die alten Fahrzeuge fehlen und kaum ein Fahrzeughersteller Hinweise darauf gibt, wie seine einstigen Produkte für einen längeren Zeitraum stillzulegen sind, sind Eigeninitiative und Erfahrung gefragt. Die alten Karosserien, Motoren und Fahrwerkelemente mit ihren Falzen, Kanten und Winkeln bieten gute Verstecke für Schmutz und Feuchtigkeit.
Deshalb müssen Oldtimer vor dem Einwintern besonders gründlich gereinigt und getrocknet werden. Letzteres am besten mittels ausgiebiger Probefahrt, was Gelegenheit für Volltanken und Diagnose gibt. Das Blech eines vollen Tanks kann von innen nicht rosten. Und werden Mängel festgestellt, ist über den Winter genügend Zeit, sie zu beheben.
¬ Einwinterung

- Mit einer perfekten Einwinterung kann der Oldtimer noch viele Sommer gefahren werden.
Tipps zur schadenfreien Stilllegung
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