Subaru Deutschland wirbt nicht nur bei seinen Kunden sondern auch bei seinen Vertragspartnern für die Umrüstung der Modelle auf Autogas. Die vom Importeur angebotenen Einbaukits seien maßgeschneidert und würden bei Einbau vor Erstzulassung die Neuwagengarantie nicht beeinträchtigen, hieß es in einer Mitteilung. Umgerüstet werden könnten die Zweilitervarianten des Impreza, Legacy und Forester, sowie die 2,5-Liter-Motoren des Legacy und Outback. Auf Anfrage sagte Bernhard Schäfer, Leiter Kundendienst, der Umbau auf bivalenten Betrieb mit dem so genannten "Liquified Petroleum Gas" (LPG) sei im Bundesdurchschnitt für ca. 2.860 Euro inklusive Mehrwertsteuer zu haben. Bei einem angenommenen Literpreis für Superbenzin von 1,17 Euro und Autogas von 0,52 Euro sowie einem Durchschnittsverbrauch von 8,5 Litern/100 km rechne sich der Einbau bei einer Jahresfahrleistung von 20.000 km nach drei Jahren, so der Importeur. Allerdings dürfte diese Rechnung für einen Großteil der Subaru-Kunden nicht aufgehen. "Mindestens 50 Prozent meiner Kunden fahren weniger als 15.000 Kilometer im Jahr", sagte Subaru-Händler Manfred Eimansberger, der zugleich Präsident des Händlerverbands der Marke ist. Zudem sei im Umkreis seines Betriebs in Sonthofen (Allgäu) kein Autogas verfügbar, so dass die Umrüstung für ihn derzeit kein Thema sei. Dies könnte sich aber für ihn und viele der im ländlichen Raum angesiedelten Vertragspartner ändern, sobald ein flächendeckendes Tankstellennetz vorliege. "Wir werten das Engagement von Subaru Deutschland als positives Signal und den Versuch den fehlenden Dieselmotor im Modellprogramm zu kompensieren", so der HV-Präsident abschließend. (ng)
Subaru wirbt für Autogas-Umrüstung
Investition in Umrüstkit lohnt für Kunden erst bei einer Jahresfahrleistung von 20.000 km