Dem Jubiläum "100 Jahre Führerschein" widmet sich das Verkehrszentrum des Deutschen Museums in München seit dem 3. Oktober mit einer Sonderausstellung. Die Geburtsstunde des Führerscheins schlug am 3. Mai 1909 mit dem "Gesetz über den Verkehr mit Kraftfahrzeugen". Mit einer Vielzahl alter Führerscheine, einem historischen Fahrschul-Modell und weiteren Exponaten, bildet die Ausstellung einen Streifzug durch 100 Jahre Mobilität und Verkehr, hieß es in einer Mitteilung.
Die Ausstellung zeichnet den langen Weg vom "grauen Lappen" zur heutigen Scheckkarte nach und dauert bis Februar 2010. Gezeigt werden unter anderem Kriegsführerscheine aus den besetzten Gebieten sowie Führerscheine der früheren DDR, die damals "Fahrerlaubnis" hießen. Ebenfalls zu sehen sind Straßenschilder, die es heute nicht mehr gibt. Oder auch einst vorgesehene Verkehrsschilder, die niemals eingesetzt wurden.
Die Ausstellung basiert auf einer fast 30-jährigen Sammlung des Technik-Archivs Hahn und wurde mit Unterstützung der Sachverständigen-Organisation FSP und des Meilenwerks Düsseldorf erstellt, wie das Deutsche Museum meldete. (msh)
¬ 100 Jahre Führerschein

- In der Sonderausstellung werden über 100 verschiedene Führerscheine zu besichtigen sein.
Sonderausstellung im Deutschen Museum
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