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- Das Elektroauto Chevrolet Volt: Die Batterien stammen von den Firmen LG und A123Systems.
Projekt Pendlerfahrzeug
Zwar hat der Fiat-Markenchef Lorenzo Sistino erst vorige Woche den Bau eines Elektrofahrzeugs für den Fiat-Konzern ausgeschlossen (wir berichteten) – doch scheint diese Haltung eine Ausnahme zu sein. Die meisten Hersteller setzen auf die Entwicklung eines Elektroautos. So plant etwa Volkswagen mit dem System "TwinDrive" die Entwicklung eines Elektro-Golfs. Vor kurzem kündigte auch General Motors ein strombetriebenes Autos an.
Gegenüber der Süddeutschen Zeitung (SZ) erklärte der GM-Projektverantwortliche Frank Weber, der Chevrolet Volt werde 2010 in den USA auf den Markt kommen. Auch Umweltminister Sigmar Gabriel scheint von dieser Technologie überzeugt: Nach Schätzungen seines Ministeriums sollen 2030 etwa zehn Millionen Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen unterwegs sein.
Batterieproduktion ist entscheidend
In Sachen Qualität und Konkurrenzfähigkeit ist bei Elektromotoren die Batterieherstellung entscheidend. Laut Gabriel koste das Batteriepack derzeit noch rund 10.000 Euro. GM kooperiert bei der Produktion mit dem koreanischen Elektronikkonzern LG sowie mit der Firma A123Systems aus den USA. Laut Weber wiegen die Batterien rund 180 Kilogramm, erreichen eine Leistung von 16 Kilowattstunden und haben eine Reichweite von 60 Kilometer. Die Aufladezeit umfasse etwa drei Stunden.
Nach Webers Worten liege im Batteriegewicht das Hauptproblem: In den nächsten zehn Jahre werde es demnach keinen Energiespeicher geben, der eine Laufleistung von 500 Kilometer gewährleistet, da entsprechende Aggregate zu schwer seien. Nach seiner Ansicht sei der Chevrolet Volt aus diesem Grund für Pendler konzipiert. Der Chevrolet Volt sei zwar auf Sparsamkeit angelegt, der Fahrspaß komme dennoch nicht zu kurz: So soll sich der Elektroflitzer in rund acht Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen lassen und 160 PS haben, so Weber in der SZ.
VW entwickelt Elektroantrieb für kurze Distanzen
Der Autobauer VW hat einen Praxistest für einen Hybrid-Elektroantrieb gestartet. Ähnlich wie der Volt aus Detroit, soll der Elektro-Golf schwerpunktmäßig auf Kurzstrecken bis 50 Kilometer eingesetzt werden. Trotzdem verfüge er über einen herkömmlichen Verbrennungsmotor, wie VW-Chef Martin Winterkorn bei der Vorstellung in Berlin erläuterte. Der Spritmotor soll den Elektroantrieb auf längeren Strecken ergänzen. (dpa/msh)
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