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¬ Elektromotor

- Weckruf für die Autoindustrie: Volker Kauder
Politik fordert schnellere Entwicklung
Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) hat die deutsche Automobilwirtschaft angesichts der drastisch gestiegenen Energiepreise aufgefordert, "endlich Ernst zu machen" mit der Entwicklung von Elektromotoren. "Zwei Liter Sprit weniger bringen mehr als jede staatliche (Subventions-)Maßnahme", sagte Kauder am Mittwoch in der Generaldebatte über den Etat 2009 im Bundestag. Die knapper werdende Energie müsse im Verbrauch reduziert und nicht etwa subventioniert werden. Allerdings sei auch klar: "Elektroautos fahren nicht durch Schieben, sondern nur mit Strom." Deshalb sei es völlig unverantwortlich, sichere Atomkraftwerke einfach vom Netz zu nehmen. Dies sei eine Vernichtung volkswirtschaftlichen Eigentums.
Unterdessen hat General Motors (GM) am Dienstag erstmals Konzernmitarbeitern in Detroit und Rüsselsheim das Elektroauto Chevrolet Volt in seiner Serienversion vorgestellt. Er soll 2010 in den USA auf den Markt kommen. In Europa ist die Serienfertigung eines Opels mit Elektromotor für 2011 angepeilt. "Das Fahrzeug wird mit der Technologie des Chevrolet Volt ausgerüstet sein", sagte der Chef der Adam Opel GmbH, Hans Demant, am Dienstag in Rüsselsheim.
In Detroit freute sich GM-Chef Rick Wagoner, den Volt 100 Jahre nach der Gründung des führenden US-Autobauers präsentieren zu können: "Der Volt ist ein Symbol für den Blick von GM in die Zukunft - genau die technologische Innovation, die die Autoindustrie braucht, um für heutige und zukünftige Energie- und Umweltprobleme gerüstet zu sein." Mit der neuen Technik ohne Benzin und Abgase will der Autobauer wieder als Innovationsführer gelten.
¬ Lesen Sie weiter auf Seite 2: "Aerodynamischstes GM-Fahrzeug"
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