Mit einem wöchentlichen Marktüberblick will der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk (BRV) seine Mitglieder beim Einkauf und der Preisfindung unterstützen. Das Angebot gilt für die aktuell 1.750 Mitgliedsunternehmen mit insgesamt mehr als 3.000 Verkaufsstellen und kostet 15 Euro netto pro Woche. Nach Angaben von Peter Hünzer, dem geschäftsführenden Verbandvorsitzenden, sei die Masse der Angebote in den Business-to-Business-Foren (B2B) und in den Business-to-Consumer-Foren (B2C) problematisch. Die Informationen würden zwar auf der einen Seite immer umfangreicher und besser, doch sei deren Interpretation anspruchsvoll und zeitaufwändig. "Genau dabei wollen wir den Unternehmen des Reifenhandels mit dem Preismonitoring Hilfestellung leisten", erklärte er. Im B2B-Bereich dient das Preismonitoring laut BRV als Einkaufshilfe. So würden die 20 Sommer- und Winterreifen aller Marken und Segmente in fünf B2B-Portalen analysiert und daraus die Durchschnittspreise errechnet. Im Verkauf (B2C-Bereich) können Händler das Angebot dem Verband zufolge für die eigene Preisgestaltung nutzen. Der ermittelte Online-Einkaufswert werde dabei mit durchkalkulierten Aufschlägen versehen, damit er eine realistische Ausgangsbasis für den Verkauf bietet. "Denn der Endverbraucherpreis aus den gängigen Portalen taugt aufgrund der völlig anderen Kostenstrukturen im beratungsintensiven und serviceorientierten Reifenfachhandel definitiv nicht als Richtgröße für dauerhaft auskömmliche Erträge", erklärte Hülzer. (msh)
Reifenservice: Orientierung im Preisdschungel
Der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk (BRV) bietet ein Preismonitoring an. Dadurch will der Verband seinen Mitgliedern helfen, die vielen Angebote im Internet zu ordnen.