Die staatliche Förderung für das Nachrüsten älterer Diesel-Fahrzeuge mit Rußpartikelfiltern stößt nur auf geringes Interesse. Bisher seien erst 60.000 Anträge auf die neue Barförderung eingegangen, berichtet die "Leipziger Volkszeitung" (Dienstag) unter Berufung auf Angaben des zuständigen Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa). Geplant waren bis Jahresende 200.000. Nur ein Fünftel des 66 Millionen Euro schweren Fördertopfes sei bislang ausgezahlt worden. Die Baraktion ist bis zum Jahresende befristet. Auf der Bafa-Internetseite heißt es dagegen, dass von den zur Verfügung gestellten Fördermitteln momentan noch mehr als 75 Prozent verfügbar sind. Seit vergangenem August kann der nachträgliche Einbau eines Partikelfilters mit 330 Euro in bar bezuschusst werden. Davor war nur eine Förderung über die Kfz-Steuer möglich. "Wahrscheinlich ist die Aktion zu spät gekommen, um eine noch stärkere Wirkung zu entfalten", sagte ein Behördensprecher der Zeitung. Eine Verlängerung der Barauszahlung sei nicht geplant.
Bafa: Nur wenig Interesse an Dieselfilter-Förderung
Beim Bafa sind bislang 60.000 Anträge eingegangen. Das Geld reicht für 200.000. Eine Verlängerung der Barauszahlung ist laut einem Behördensprecher nicht geplant. Auch der Vorschlag, die Prämienzahlung auf abgemeldete Fahrzeuge auszuweiten, hat wohl keine Chance.