Neu homologierte Pkw-Fahrzeugtypen müssen seit dem 1. Januar 2011 in der EU mit einem deutlich umweltfreundlicheren Klimaanlagen-Kältemittel befüllt werden. Allerdings gibt es Diskussionen um die Gefährlichkeit von R-1234yf, dem designierten Nachfolger des heute eingesetzten R-134a. asp hat die Debatten von Anfang an begleitet und listet nun an dieser Stelle unsere Berichte darüber chronologisch auf.
Wie schon zuvor einige japanische Hersteller, haben die Stuttgarter nun durch einen Trick ihre Typgenehmigung vorgezogen, so dass die Klimaanlage doch noch mit R-134a befüllt werden darf. ¬ mehr
Die Vereinigung der Automobilingenieure (SAE) bestätigt in einer Mitteilung die Sicherheit des Kältemittels R-1234yf und kritisiert den Daimler-Test als "ungeeignet". Die deutschen Hersteller wiederum erkennen die SAE-Tests nicht an. ¬ mehr
Ein Honeywell-Manager wirft Daimler in einem Interview erneut vor, als einziger Hersteller Probleme mit dem Kältemittel R-1234yf zu haben. Und wieder weist der Konzern dies zurück. ¬ mehr
EU-Industriekommissar Tajani wiederholt seine Drohung, Vertragsverletzungsverfahren einzuleiten. Offiziell seien ihm aber bislang keine Verstöße gemeldet worden. ¬ mehr
Nach einem Crashtest steht für die Rüsselsheimer fest: Das neue Kältemittel lässt sich gefahrlos verwenden und ist von der Autoindustrie beherrschbar. Das sehen bekanntlich nicht alle Hersteller so. ¬ mehr
Die EU-Kommission hat die offiziellen Bitten der Bundesregierung um Aufschub der Kältemittel-Richtlinie zurückgewiesen. Dies gefährde das ordnungsgemäße Funktionieren des Binnenmarktes. ¬ mehr
Um die Sicherheitsbedenken gegenüber dem Kältemittel R-1234yf näher untersuchen zu können, soll Brüssel dem KBA mehr Zeit gewähren. ¬ mehr
Nun haben auch VW und BMW offiziell den Schwenk angekündigt. Die Entwicklungsarbeit für neue Klimaanlagen werde aber "eher Jahre als Monate" in Anspruch nehmen, hieß es. ¬ mehr
Gemeinsam mit den anderen deutschen Herstellern und dem VDA wolle man nun diese Lösung vorantreiben, sagte Entwicklungsvorstand Thomas Weber. R-1234yf-Hersteller Honeywell spricht von einem "verzweifelten Versuch" Zeit zu gewinnen. ¬ mehr
"Die bestehende Verordnung ist ausreichend", heißt es in einer Antwort auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsfraktion. Das Thema Insassen-Sicherheit bedürfe jedoch weiterer Untersuchungen. ¬ mehr
Der Darstellung der EU-Kommission, wonach Typzulassung und CoC-Dokument der Mercedes-Benz A- und B-Klasse ungültig sind, widerspricht Daimler. Rückendeckung kommt von einem Produkthaftungsexperten. ¬ mehr
Brüssel fordert die Mitgliedsstaaten auf, nicht richtlinienkonformen Fahrzeugen die Neuzulassung zu verweigern. De facto würde dies einen Verkaufsstopp für die A- und B-Klasse von Mercedes-Benz in der EU bedeuten. ¬ mehr
Laut einer Umfrage unter den Verbandsmitgliedern konnten nur knapp 60 Prozent der Unternehmen ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahr verbessern. Ein Grund sei der Kältemittel-Streit. ¬ mehr
Laut dem Fluorchemiker Prof. Kornath ist der Brand eines mit R-1234yf befüllten Fahrzeugs in einer Werkstatt als "schwerer Chemieunfall" einzustufen. Die Schweizerische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt warnt vor dem Abbauprodukt Trifluoressigsäure. ¬ mehr
Wenn Autohersteller verbindlich die künftige Verwendung des Kältemittels R-744 zusagen, sollten sie bis dahin noch R-134a verwenden dürfen, schlägt UBA-Chef Flasbarth vor. Die Kritik kommt postwendend. ¬ mehr
08.05.2013 | Download
Leitfaden Leuchtweitenregulierung
Günter Thyzel meint: Hallo zusammen. Ja der Reparaturleitfaden zur Umrüstung der Leuchtweitenregelung war schon ganz gut...mehr
25.04.2013 | Klimaanlagen-Kältemittel
Spaltung der Industrie wird konkret
R. Wendt meint: Ich gehe mal davon aus, dass der sicherheitsbewusste Herr Breunig e-Auto fährt: Denn auch "das ...mehr
25.04.2013 | Klimaanlagen-Kältemittel
Spaltung der Industrie wird konkret
N. Breunig meint: Hallo,wenn ich das schon lese: Ergebnis laut SAE-Mitteilung: "Das Risiko eines Fahrzeuginsassen,...mehr