BMW und DaimlerChrysler erweitern ihre Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Hybridantriebe. So soll ein neues Modul für heckgetriebene Pkw innerhalb der nächsten drei Jahre zur Marktreife gebracht werden. Beide Konzerne erhoffen sich Kostenvorteile durch Stückzahleffekte, hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung. Der eigenständige Charakter der verschiedenen Marken bleibe aber durch die fahrzeugspezifische Auslegung dieser Technologien gewahrt, sagte BMW-Entwicklungsvorstand Klaus Draeger. Die neue Kooperation von BMW und DaimlerChrysler ergänzt die bereits seit 2005 bestehende Kooperation im "Hybrid Development Center" in Troy, USA. Die Kernentwicklung dieses Moduls, das zu den Mild-Hybridantrieben zählt, findet technisch wie räumlich allerdings in Deutschland in den jeweiligen Standorten der Motoren- und Antriebsentwicklung statt. In einem gemeinsamen Projekt werde die enge Vernetzung der Entwicklerteams und die Nutzung des bereits vorhandenen Know-hows beider Hersteller sichergestellt. (ng)
Neue Hybridkooperation zwischen BMW und DaimlerChrysler
Modul soll in drei Jahren serienreif sein