Sonntag, 12.02.2012
Verkehrsblatt IVW
09.02.2010
¬ Bremsprobleme
Toyota Prius III Flotte
4.000 Toyota Prius müssen zum Softwareupdate in deutsche Werkstätten.

Rückruf für 4.000 Toyota Prius

Von einem neuen Rückruf bei Toyota sind in Deutschland knapp 4.000 Fahrzeuge des Modells Prius betroffen. Wer einen Prius der dritten Generation besitzt, solle in eine Werkstatt fahren, teilte Toyota Deutschland am Dienstagmorgen in Köln mit. Das Auto erhalte dann ein Software-Update des Antiblockier-Systems (ABS); dafür seien etwa 30 bis 45 Minuten veranschlagt, erklärte eine Sprecherin auf Anfrage von asp-Online. Betroffen seien Fahrzeuge, die in der Zeit vom 7. April 2009 bis zum 27. Januar 2010 hergestellt wurden.

Toyota hatte in Japan und im Ausland Beschwerden erhalten, dass die Prius-Bremsen auf unebenen Straßen oder bei Schlaglöchern kurzzeitig nicht funktionieren. "Nur beim leichten Bremsen auf holpriger oder rutschiger Fahrbahn und gleichzeitigem ABS-Eingriff kann das System kurzfristig langsamer reagieren als es die Kunden erwarten", hieß es in der Mitteilung von Toyota Deutschland. Verstärke der Fahrer in diesem Moment den Bremsdruck, bringe er das Fahrzeug aber sicher zum Stehen. "Kommt das Fahrzeug bei einer Vollbremsung in den ABS-Regelbereich ist eine einwandfreie Funktion gewährleistet", versicherte der Hersteller.

Weltweit sind rund 437.000 Autos betroffen: rund 223.000 Autos in Japan, auf dem US-Markt rund 139.000, 53.000 in Europa und 5.000 Autos in anderen Märkten. Insgesamt geht es um vier Modellreihen. Neben dem Prius sind dies der Lexus HS250h, das Schwestermodell Toyota Sai und der Prius Plug-in Hybrid.

Ob die betroffenen Halter in Deutschland vom KBA oder von Toyota direkt Post erhalten, ist noch nicht klar. Die Behörde habe noch nicht entschieden, ob der Rückruf überwacht wird oder nicht. Im Falle des vom Umfang ungleich größeren Gaspedalrückrufs will der Hersteller noch am Mittwoch Kunden die Gelegenheit geben, im Rahmen einer Fahrgestellnummernabfrage auf der Internetseite www.toyota.de zu prüfen, ob ihr Auto von der Aktion betroffen ist. Damit und mit von Händlern selbst verfassten Anschreiben wolle man die Zeit bis zur offiziellen Benachrichtigung, die wohl erst Anfang März folgen wird, überbrücken, erklärte ein Toyota-Sprecher gegenüber asp-Online.

¬ Lesen Sie weiter auf Seite 2: Keine Schadenfreude bei Honda

 

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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

10. Februar 2010 13:15
Peter Schäfer meint:

Na diese Aussage wird sich der Honda Chef nach den heutigen Pressemeldungen wohl noch mal überlegen müssen....

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